ECR 2016 Presseaussendungen http://myesr.org/taxonomy/term/30 en Häufige Fehler in der Brust-Bildgebung erkennen und vermeiden http://myesr.org/article/47 <span property="schema:name">Häufige Fehler in der Brust-Bildgebung erkennen und vermeiden</span> <span rel="schema:author"><span title="View user profile." href="/user/1" lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">myESR</span> </span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-10-27T08:51:46+00:00">Thu, 10/27/2016 - 10:51</span> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p>Dr. Pascal Baltzer, Abteilung für Radiologie, Medizinische Universität Wien | 4. März 2016</p> <p><strong>Wien, 4. März 2016 –</strong> Bei bildgebenden Untersuchungen der Brust kann es, wie allgemein bekannt, gelegentlich zu Fehldiagnosen kommen, die je nach Modalität unterschiedlichen Ursprungs sein können. Insgesamt kann man von Erkennungs- oder Interpretationsfehlern sprechen, die hauptsächlich von der Dichte des Brustgewebes, dem Tumortyp, der Aufnahmetechnologie und den Fähigkeiten des Arztes beeinflusst werden. Wenn man sich die Fehlerquellen bei der Brust-Bildgebung genauer ansieht, stellt man fest, dass manche häufiger auftreten als andere.</p> <p>Abhängig vom Typ der Untersuchung kommt es vor, dass der Befunder auf einem unterschiedlichen Level hinsichtlich der Mammographie Sensitivität und Spezifität arbeitet, was wiederum Fehldiagnosen bedingen kann. Die Mammographie Sensitivität beschreibt die Richtig-Positiv-Erkennungsrate wobei hingegen die Spezifität die Richtig-Negativ-Rate beschreibt.</p> <p>Im Rahmen einer Screening Untersuchung ist es zum Beispiel nötig, mit leicht reduzierter Sensitivität zu untersuchen, um akzeptable Spezifität zu erlangen. Hingegen kann bei Patientinnen mit symptomatischen Beschwerden spezifischer ein Augenmerk auf eventuelle bösartige Veränderungen gelegt werden.</p> <p>Um falsch negative Befunde zu vermindern, muss vor allem in Training und Fortbildung investiert werden, vorliegende Guidelines exakt umgesetzt werden, um das Potential der Mammographie voll auszuschöpfen und, wenn vorliegend, vorherige Aufnahmen immer mit aktuellen verglichen werden.</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <p>Die Gefahr von Fehldiagnosen besteht aber nicht nur bei der Mammographie, sondern auch bei der Brust Magnetresonanztomographie, einer Methode, die Aufgrund ihrer Sensitivität und Spezifität auf dem Vormarsch ist. Hierbei resultiert das Fehlerpotential vor allem aus den hohen technischen Anforderungen und der fehlenden Expertise bei der Befundung von Brust MRTs. Faktoren, die hier einen Einfluss haben, sind unter anderem die Fettsättigung zur Unterdrückung von Signalen, welche vom Fettgewebe zurückgeworfen werden, eine hohe räumliche Auflösung und die möglichst rasche Durchführung von Post-Kontrast-Sequenzen.</p> <p>Jeglicher MRT Befund, der eine höhere BI-RADS Klasse als 2 aufweist, muss mit einer Follow-Up Biopsie untersucht werden. Das Breast Imaging Reporting and Data System (BI-RADS) ist ein Standard des American College of Radiology (ACR) zur Durchführung und Befundung von Mammographien, bei welchem ab einer Stufe von über 2 der Verdacht auf eine maligne Veränderung vorliegt. Die Biopsie kann ebenfalls per MRT erfolgen, was aber oft nicht möglich ist, da der untersuchende Radiologe keine Biopsie Einheit zur Verfügung hat und diese Methode auch sehr kostenintensiv ist, so Dr. Pascal Baltzer von der Abteilung für Radiologie an der Medizinischen Universität Wien.</p> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/shutterstock_151137392.jpg?itok=L7b7H2Ve 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/shutterstock_151137392.jpg?itok=L7b7H2Ve 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/shutterstock_151137392.jpg?itok=L7b7H2Ve 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/shutterstock_151137392.jpg?itok=L7b7H2Ve 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/shutterstock_151137392.jpg?itok=L7b7H2Ve 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/shutterstock_151137392.jpg?itok=L7b7H2Ve 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/shutterstock_151137392.jpg?itok=L7b7H2Ve" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p>Auch bei einem Ultraschall im Anschluss an eine MRT Untersuchung (Second Look Ultrasound) der Brust können Fehldiagnosen auftreten. „Die nächste Methode, die nun in Frage kommt ist der Ultraschall, welcher günstig und fast überall verfügbar und ebenso leicht durchzuführen ist, da man ja bereits von der MRT Untersuchung weiß, wo exakt sich die Läsion befindet. Außerhalb von wissenschaftlichen Publikationen wird oft nicht differenziert zwischen Ultraschall und Second Look Ultraschall, aber bei der Brust sind die meisten Ultraschall Untersuchungen genau auf vorherige mammographische oder klinische Befunde ausgerichtet“, so Dr. Baltzer weiter.</p> <p>Dr. Baltzer erwartet einen Anstieg bei der Verwendung von Second Look Ultraschall, einerseits um festzustellen, ob Läsionen höher oder niedriger auf der BI-RADS Skala klassifiziert werden können, und ob die Nachbetreuung von im MRT gefundenen Läsionen mit Ultraschall möglich ist. Allerdings ist die empirische Datenlage nicht ausreichend und das trotz der hohen Zahl an Untersuchungen, die durchgeführt werden, so Baltzer.</p> <p>„Ich denke, das liegt daran, dass es leichter ist, Daten für angesagte Themen wie zum Beispiel der diffusionsgewichteten Magnetresonanztomographie zu sammeln und zu veröffentlichen, welche eine hilfreiche, aber eben auch nur ergänzende Technik darstellt, und im Vergleich zum Second Look Ultraschall wissenschaftlich deutlich überrepräsentiert ist. Der Ultraschall nach einer Brust MRT sollte Praxis in jeglicher Einrichtung sein“, so Baltzer.</p> <p><strong>Seit 2. März tagen in Wien über 20.000 Radiologen</strong><br /> Beim 28. Europäischen Radiologenkongress (European Congress of Radiology/ECR) vom 2. bis 6. März 2016 im Austria Center in Wien werden auch heuer wieder Spezialisten aus dem Bereich der medizinischen Bildgebung ihr Fachwissen auf den verschiedensten Gebieten austauschen, und die neuesten Erkenntnisse der Forschung präsentieren.</p> <p>Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (European Society of Radiology/ESR), welche weltweit über 63.600 Radiologen vertritt. Mit mehr als 20.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt ist der ECR einer der größten medizinischen Kongresse weltweit; zusätzlich bietet er eine der größten Industrieausstellung in Europa, bei der auf über 26.000 m² mehr als 300 internationale Firmen die neuesten Produkte der Medizintechnik vorstellen.</p> </div> </div> <i class="banner-image"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg" alt="EU &amp; International Affairs" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </i> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_32 addtoany_list" data-a2a-url="http://myesr.org/article/47" data-a2a-title="Häufige Fehler in der Brust-Bildgebung erkennen und vermeiden"><a class="a2a_button_facebook"></a> <a class="a2a_button_twitter"></a> <a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Thu, 27 Oct 2016 08:51:46 +0000 myESR 47 at http://myesr.org Neue Herangehensweise für Dosisreduktion bei CT Untersuchungen http://myesr.org/article/163 <span property="schema:name">Neue Herangehensweise für Dosisreduktion bei CT Untersuchungen</span> <span rel="schema:author"><span title="View user profile." href="/user/1" lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">myESR</span> </span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-03-03T12:48:17+00:00">Thu, 03/03/2016 - 13:48</span> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p>Prof. Erich Sorantin, Klinische Abteilung für Kinderradiologie, Medizinische Universität Graz | 3. März 2016</p> <p><strong>Wien, 3. März 2016 –</strong> Im letzten Jahrzehnt hat es große Fortschritte im Bereich der Dosisreduktion bei Computertomografie-Untersuchungen gegeben. Bedingt waren diese vor allem durch Entwicklungen bei der CT Hardware, Bildverarbeitungssoftware, und durch die Entwicklung von ALARA (As Low As Reasonably Achievable) Untersuchungsprotokollen, als auch durch internationale Harmonisierungs- und Standardisierungsbestrebungen. Es bleibt jedoch die Frage, ob dies ausreichend ist bzw. was getan werden kann, um die Dosis bei CT Untersuchungen noch weiter zu optimieren.<br /><br /> Eine Antwort versucht man am diesjährigen European Congress of Radiology zu finden, der zur Zeit noch bis 6. März in Wien stattfindet, wenn derzeitige Dosisoptimierungstechniken und die Herausforderungen ihrer Implementierung diskutiert werden.<br /> Prof. Erich Sorantin von der Klinischen Abteilung für Kinderradiologie an der Medizinischen Universität in Graz glaubt, dass fehlende Organisation innerhalb eines radiologischen Departments unter anderem ein Grund sein kann, warum indikationsbasierte CT Protokolle oder standardisierte Niedrig-Dosis CT Protokolle nicht implementiert werden.</p> <p><strong>Neue Herangehensweise aus Graz</strong><br /> Er empfiehlt eine sogenannte „Halbe Schichtdicke“ Herangehensweise (half-slice thickness approach), welche in Graz vor rund einem Jahr eingeführt wurde. Diese basiert auf dem entgegengesetzten Verhältnis von Störsignalen und Röntgenröhrenstrom. Um dieselbe Bildqualität bei halber Schichtdicke bewahren zu können, muss die doppelte Dosis zum Einsatz gebracht werden.</p> <p>Dieser Prozess wird nun umgekehrt. Nach einer Untersuchung berechnet ein Radiologietechnologe Schichten mit halber Dicke, bei welchen ein fortlaufend stärkeres Störsignal auftritt. Dann wird von einem Radiologen die Bildqualität überprüft, und wenn ausreichend, sollte die nächste ähnliche Untersuchung mit einer von Beginn an um 20% reduzierten Strahlendosis durchgeführt werden. Dieses Prozedere wird so lange durchgeführt, bis die diagnostische Bildqualität nicht mehr akzeptabel ist.</p> <p>„Wenn eine Standard Untersuchung bei halber Schichtdicke rekonstruiert wird und die Bildqualität noch immer angemessen ist, dann ist die Menge an überflüssiger Strahlung im Bereich vom 100%“, erklärt Sorantin. „Der „half-slice thickness approach“ ist leicht durchzuführen und man benötigt keinerlei zusätzliches Equipment. Ein Team von klinischen Radiologen und Radiologietechnologen kann gemeinsam daran arbeiten, so die optimale Dosis für jede Untersuchung zu finden“.</p> <p>Die Teams, welche bei den CT Herstellern für die klinische Anwendung ihrer Produkte zuständig sind, könnten auch mithelfen und Erfahrungen von Kunden weitergeben, die diese neue Herangehensweise schon erfolgreich umgesetzt haben. Auch wenn es nicht möglich ist, angepasste Protokolle von einem Scanner auf einen anderen zu übertragen, so ist es doch möglich, die algorithmische Herangehensweise von Anderen zu erlernen, so Sorantin weiter.</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <p><strong>Herausforderung Kinderadiologie</strong><br /> Speziell in der Kinderradiologie ist der Optimierungsprozess deutlich schwieriger, da viele anatomische, physiologische und metabolische Unterschiede in die Parametereinstellung miteinbezogen werden müssen. Darüber hinaus ist die Strahlensensitivität bei Kindern, im Vergleich zu Erwachsenen, deutlich höher. Es gibt wissenschaftliche Beweise, dass die CT Dosis bei der Untersuchung von Kindern in speziell dafür eingerichteten kinderradiologischen Abteilungen niedriger ist, als in herkömmlichen Abteilungen. Daher sollten Kinder dort mit einem CT untersucht werden, wo optimierte Protokolle verfügbar sind und die klinische Konsequenz aus dem „half-slice thickness approach“ umgesetzt werden kann, so Sorantin.</p> <p><strong>Technischer Fortschritt entscheidend für weitere Reduktionen</strong><br /> Technische Schlüsselentwicklungen der letzten Jahre waren die automatische Röntgenröhrenstrom Modulation, Einstellungsmöglichkeiten bei der Röntgenröhrenspannung und die iterative Bildrekonstruktion. Darüber hinaus können neue Großvolumen Scanner mittlerweile mehr Körperfläche in kürzerer Zeit darstellen. Zusätzlich zu sehr schnellen Scanzeiten und dem erhöhten Umfang der anatomischen Abdeckung, können neue Dual Source Scanner mit zwei unterschiedlichen Röntgenröhrenspannungen scannen und somit mehr Optionen für eine bessere Gewebsunterscheidung und Differenzierung zur Verfügung stellen.</p> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/4_0.jpg?itok=73RbZ4lj 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/4_0.jpg?itok=73RbZ4lj 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/4_0.jpg?itok=73RbZ4lj 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/4_0.jpg?itok=73RbZ4lj 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/4_0.jpg?itok=73RbZ4lj 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/4_0.jpg?itok=73RbZ4lj 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/4_0.jpg?itok=73RbZ4lj" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p>Hardware Entwicklungen werden entscheidend sein für die weitere Optimierung von CT Dosen. Neue Detektoren mit Photonenzählung erhöhen dramatisch die geometrische Effizienz, von derzeit 60% auf ein Ideal von nahe 100%. Diese Detektoren sind in der Lage, zwischen den Energieleveln der Photonen zu unterscheiden, die sie erreichen. Dies wird nicht nur Störsignale verbannen, sondern auch zu einer immensen Reduktion der Strahlendosis führen und zu einer Verbesserung des Kontrasts bei der Gewebsdarstellung.</p> <p>„Die Hersteller sollten gelobt und belohnt werden für Ihren Einsatz und für die Entwicklung von dosisreduzierender Technologie. Das Anbieten dieser Technologien als optionale Extras ist allerdings eine schwierige Frage. Es gibt viele Zentren in Europa, die diese Technologien sofort einsetzen würden, allerdings fehlt es oft am Budget“, so Dr. Shane Foley von der Abteilung für diagnostische Bildgebung am School of Medicine des University College in Dublin/Irland.</p> <p>Dem zum Trotz gilt unabhängig von der budgetären Situation einer Abteilung, dass das ALARA Prinzip immer angewendet werden muss, wenn mit niedrigerer Dosis akzeptable Bilder erstellt werden können. Im Februar 2018 wird hierzu eine Richtlinie der EU in Kraft treten, die das Verwenden von diagnostischen Referenzwerten zwingend vorschreibt.</p> <p><strong>Seit 2. März tagen in Wien über 20.000 Radiologen</strong><br /> Beim 28. Europäischen Radiologenkongress (European Congress of Radiology/ECR) vom 2. bis 6. März 2016 im Austria Center in Wien werden auch heuer wieder Spezialisten aus dem Bereich der medizinischen Bildgebung ihr Fachwissen auf den verschiedensten Gebieten austauschen, und die neuesten Erkenntnisse der Forschung präsentieren.</p> <p>Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (European Society of Radiology/ESR), welche weltweit über 63.600 Radiologen vertritt. Mit mehr als 20.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt ist der ECR einer der größten medizinischen Kongresse weltweit; zusätzlich bietet er eine der größten Industrieausstellung in Europa, bei der auf über 26.000 m² mehr als 300 internationale Firmen die neuesten Produkte der Medizintechnik vorstellen.</p> </div> </div> <i class="banner-image"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg" alt="EU &amp; International Affairs" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </i> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_32 addtoany_list" data-a2a-url="http://myesr.org/article/163" data-a2a-title="Neue Herangehensweise für Dosisreduktion bei CT Untersuchungen"><a class="a2a_button_facebook"></a> <a class="a2a_button_twitter"></a> <a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Thu, 03 Mar 2016 12:48:17 +0000 myESR 163 at http://myesr.org Vielfalt als Motto des Europäischen Radiologenkongresses ab heute im Austria Center Vienna http://myesr.org/article/162 <span property="schema:name">Vielfalt als Motto des Europäischen Radiologenkongresses ab heute im Austria Center Vienna</span> <span rel="schema:author"><span title="View user profile." href="/user/1" lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">myESR</span> </span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-03-02T12:46:42+00:00">Wed, 03/02/2016 - 13:46</span> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p><strong>Wien, 2. März 2016 –</strong> Die neuesten Erkenntnisse und Trends der medizinischen Bildgebung werden ab heute bis Sonntag, 6. März am 28. European Congress of Radiology (ECR) im Wiener Austria Center präsentiert. Die European Society of Radiology (ESR) erwartet über 20.000 TeilnehmerInnen aus mehr als 100 Ländern zu ihrem Jahreskongress.</p> <p>Beim ECR 2016 von einem rein europäischen Treffen der Radiologie zu sprechen, greift aber deutlich zu kurz. So sind es nicht nur die TeilnehmerInnen aus aller Welt, sondern auch die vielen verwandten medizinischen Disziplinen und Berufsgruppen, die mittlerweile zu einem integralen Bestandteil eines jeden ECRs geworden sind, welche die Vielfältigkeit des Kongresses ausmachen.</p> <p>Einer der inhaltlichen Schwerpunkte ist 2016 sicherlich das Thema Hybridbildgebung, wofür vor allem die Kongresspräsidentin Katrine Riklund, Professorin am Universitätsspital Umeå, Schweden, verantwortlich ist, die neben der Radiologie auch in der Nuklearmedizin tätig ist. Der hohe Stellenwert dieser Disziplin ist auch aus der Neugründung der European Society for Hybrid Medical Imaging (ESHI) ersichtlich, die am ECR 2016 von der European Society of Radiology offiziell vorgestellt wird.</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <p>Einen wegweisenden Blick in die Zukunft der Radiologie gewähren die New Horizons Vorträge, die sich 2016 mit der Rolle der Biomarker in der Bildgebung, der Darstellung der Entwicklung von Atherosklerose und dem Management der immer größer werdenden Informationsmengen in der Radiologie befassen.</p> <p>Darüber hinaus bietet der ECR 2016 unter anderem drei State of the Art Symposien, neun Professional Challenges Sessions, 15 Special Focus Sessions, über 70 Auffrischungskurse und drei multidisziplinäre Vortragsreihen, in denen sich RadiologInnen, OnkologInnen, GynäkologInnen, ChirurgInnen und RadioonkologInnen mit der gemeinsamen disziplinübergreifenden Behandlung und Diagnostik von Erkrankungen auseinandersetzen.</p> <p>Eine Innovation im Programm des ECR 2016 stellt eine neue Form der Posterpräsentation unter dem Namen „The Voice of EPOS“ dar. „Am ECR 2016 wird es erstmals möglich sein, Poster, die bisher immer nur in elektronischer Form ausgestellt wurden, in der EPOS Arena live von den jeweiligen Autoren präsentiert zu bekommen. Die Vorträge werden sowohl thematisch nach Organgruppen als auch nach Sprachen angeordnet werden“, so ECR 2016 Kongress-Präsidentin Katrine Riklund.</p> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/shutterstock_151137392.jpg?itok=L7b7H2Ve 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/shutterstock_151137392.jpg?itok=L7b7H2Ve 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/shutterstock_151137392.jpg?itok=L7b7H2Ve 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/shutterstock_151137392.jpg?itok=L7b7H2Ve 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/shutterstock_151137392.jpg?itok=L7b7H2Ve 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/shutterstock_151137392.jpg?itok=L7b7H2Ve 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/shutterstock_151137392.jpg?itok=L7b7H2Ve" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p>Um den Kongress noch mehr TeilnehmerInnen zugänglich zu machen, werden so gut wie alle Vorträge wieder in Echtzeit über die Plattform ECR Live im Internet gestreamt und sind auch nach dem Kongress weiterhin abrufbar. Die Möglichkeit, zeitgleich stattfindende Vorträge im Nachhinein ansehen zu können, ist sicherlich einer der Hauptgründe für den steigenden Erfolg dieses Services seit seiner Einführung vor 3 Jahren.</p> <p>Neben allen Neuerungen wird es am ECR 2016 aber auch traditionelle Elemente wie das populäre ESR Meets Programm geben, dessen Gäste dieses Mal Japan und Kolumbien sind, so wie die nordischen Länder. „Ich freue mich sehr, am ECR 2016 Vertreter aus den nordischen Ländern im Zuge der ESR Meets Reihe begrüßen zu dürfen. Mit den Ländern Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden sowie Japan und Kolumbien ist es uns dieses Jahr gelungen, sehr interessante Partner zu finden, und ich bin überzeugt, dass diese Sessions zu den Highlights des Kongresses zählen werden“, so Prof. Riklund.</p> <p>Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (European Society of Radiology/ESR), welche weltweit über 63.000 Radiologen vertritt. Mit mehr als 20.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt ist der ECR einer der größten medizinischen Kongresse weltweit; zusätzlich bietet er eine der größten Industrieausstellung in Europa, bei der auf über 26.000 m² mehr als 300 internationale Firmen die neuesten Produkte der Medizintechnik anbieten.</p> </div> </div> <i class="banner-image"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg" alt="EU &amp; International Affairs" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </i> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_32 addtoany_list" data-a2a-url="http://myesr.org/article/162" data-a2a-title="Vielfalt als Motto des Europäischen Radiologenkongresses ab heute im Austria Center Vienna"><a class="a2a_button_facebook"></a> <a class="a2a_button_twitter"></a> <a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Wed, 02 Mar 2016 12:46:42 +0000 myESR 162 at http://myesr.org Von der Körperfettmessung bis zur Gewichtsreduktion http://myesr.org/article/161 <span property="schema:name">Von der Körperfettmessung bis zur Gewichtsreduktion</span> <span rel="schema:author"><span title="View user profile." href="/user/1" lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">myESR</span> </span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-03-01T12:42:28+00:00">Tue, 03/01/2016 - 13:42</span> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p>Prof. Nicholas Finer, University College London Hospital, UK | 1. März 2016</p> <p><strong>Wien, 01. März 2016 –</strong>Adipositas und ihre Folgeerkrankungen stellen eine große Herausforderung für die Gesellschaft dar und betreffen das Gesundheitswesen auf nicht vorherzusagende Weise. Die Radiologie stellt Methoden zur Körperfettbestimmung und mittlerweile auch minimal invasive Methoden zum Gewichtsverlust bereit, die dazu beitragen könnten, diese Epidemie etwas zu verlangsamen. Experten aus verschiedenen medizinischen Feldern diskutieren diese Problematik am European Congress of Radiology (ECR), der ab morgen im Wiener Austria Center stattfindet.</p> <p>Die Verbreitung der Adipositas hat sich zwischen 1980 und 2008 verdoppelt und verursacht weltweit der Gesellschaft dieselben Kosten wie das Rauchen oder Waffengewalt, Krieg und Terrorismus. Insbesondere das Auftreten von Diabetes Typ 2, der Krankheit, die am ehesten mit Adipositas in Verbindung gebracht wird, überfordert die Gesundheitssysteme, so Professor Nicholas Finer, ehrenamtlicher Konsulent für Endokrinologie und Spezialist für Bariatrie am University College London Hospital.</p> <p>„Bereits 5 Prozent der Weltbevölkerung sind mittlerweile an Typ 2 Diabetes erkrankt und besonders gefährlich ist auch, dass die Erkrankung oft bereits ab dem zwanzigsten Lebensjahr auftritt. Das bedeutet wiederum, dass durch das jahrzehntelange Leben mit Diabetes die Wahrscheinlichkeit für gravierende Folgeerkrankungen sehr groß ist und die damit verbunden Kosten enorm sind“, so Finer.</p> <p>Eine grundlegende Rolle schreibt er auch der genetischen Vorbelastung zu, wenn man davon ausgeht, dass diese bei 60% der Adipositas Fälle von Bedeutung ist.</p> <p>„Obwohl ich nicht denke, dass es möglich ist, alle Gene zu erfassen, haben wir doch rund 100 Gene identifiziert, die einen Einfluss auf die Adipositas Entwicklung haben können. Wenn man 20 bis 30 dieser Variablen in seinen Genen hat, dann ist es wahrscheinlich, dass man einen Body Mass Index hat, der 4 bis 5 Einheiten höher ist, als bei einer Person ohne diese“, so Finer.</p> <p>Viel verspricht sich Finer von der Beurteilung von relevanten Phänotypen, um Krankheiten, die in Verbindung zur Adipositas stehen, zu verhindern, ein Bereich in welchem die medizinische Bildgebung einen wichtigen Beitrag leisten kann. Ultraschall ist zum Beispiel äußerst hilfreich bei der Feststellung der Arterienwanddicke der Halsschlagader, einer wichtigen Komponente bei der Vorbeugung und Behandlung von Schlaganfällen.</p> <p>Eine kürzlich erschienene Studie hat gezeigt, dass PatientInnen, die im Erwachsenenalter ihren BMI um eine Stufe verringert haben, eine geringe Arterienwanddicke aufweisen konnten, selbst wenn der Gewichtsverlust nicht gehalten werden konnte.</p> <p>„Das ist ein sehr interessantes Ergebnis. Wir wissen bereits, dass übergewichtige Personen, die an Gewicht verlieren, eine niedrigere Wahrscheinlichkeit haben, an Diabetes Typ 2 zu erkranken und es gibt darüber hinaus Hinweise, dass dieser positive Einfluss auch eintritt, wenn der Gewichtsverlust nicht gehalten wird“, so Finer.</p> <p>Die medizinische Bildgebung bietet darüber hinaus exakte Möglichkeiten zur Bestimmung des Körperfettanteils, die nicht wie der BMI auf Kalkulationen unter Zuhilfenahme von Körpergröße und Gewicht basieren, und auch bestimmen können, wo das Fett lokalisiert ist. Insbesondere bei der Fettverteilung rund um die Taille ist eine Unterscheidung wichtig, da Bauchfett wesentlich schädlicher ist als jenes an den Hüften oder Oberschenkeln.</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <p>Eine der besten Methoden hierfür ist die Magnetresonanztomografie, die sich allerdings auf Grund der langen Untersuchungszeit, der nicht flächendeckenden Verfügbarkeit und der Tatsache, dass Standardgeräte nicht für sehr stark übergewichtige PatientInnen geeignet sind, nicht als Primärmethode einsetzen lässt. Eine Methode die hier besser geeignet ist, ist die Doppelröntgenabsorptiometrie, bei welcher zwei Aufnahmen mit unterschiedlicher Röntgenenergie gemacht werden und der Anteil des Weichteilgewebes an der Röntgenabsorption subtrahiert werden kann.</p> <p>Eine Indikation für die Feststellung des Körperfettes und dessen Verteilung mittels bildgebender Methoden ist die sarkopenische Adipositas, die den mit fortschreitendem Alter zunehmenden Muskelabbau bei gleichzeitigem Übergewicht und die damit einhergehenden funktionellen Einschränkungen bei älteren Menschen beschreibt. Hierbei muss überwacht werden, dass es durch den angestrebten Gewichtsverlust nicht auch zeitgleich zu einer Verstärkung des Muskelabbaus kommt.</p> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Default_1.jpg?itok=4z9-USU5 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Default_1.jpg?itok=4z9-USU5 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Default_1.jpg?itok=4z9-USU5 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Default_1.jpg?itok=4z9-USU5 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Default_1.jpg?itok=4z9-USU5 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Default_1.jpg?itok=4z9-USU5 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Default_1.jpg?itok=4z9-USU5" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p><strong>Minimal-invasive radiologische Methoden als Zukunftshoffnung</strong><br /> Die Interventionelle Radiologie ist ein Gebiet, welches interessante Optionen für die Zukunft bietet, um Adipositas zu behandeln. Insbesondere die Bariatric Arterial Embolisation (BAE), bei welcher minimal-invasiv Blutgefäße zum Magen hin blockiert werden um Hungersignale des Körpers zu unterdrücken, erweist sich bisher als vielversprechend.</p> <p>Die bisher erfolgreichste Methode gegen Adipositas ist die bariatrische Chirurgie, welche bewiesenermaßen zu einer signifikanten Gewichtsreduktion führt. Ein Großteil dieses Effekts wird den hormonellen Veränderungen zugeschrieben, die sich unmittelbar nach der Operation einstellen. Interventionelle Radiologen an der Johns Hopkins University in Baltimore, USA, arbeiten an einer Möglichkeit, diese hormonellen Veränderungen auch mittels einer minimal-invasiven BAE bewerkstelligen zu können.</p> <p>Bariatrische Chirurgie umgeht oder entfernt den Fundus des Magens, in welchem das meiste Ghrelin produziert wird, ein Hormon, welches unter anderem appetitanregend wirkt. Nach der Operation fällt das Ghrelin Level und das jener Hormone, die ein Völlegefühl erzeugen, steigt und der Patient verspürt weniger Hunger.</p> <p>„Mit der Bariatric Arterial Embolisation versuchen wir, diesen Effekt mit einer minimal-invasiven Technik nachzuahmen. Wir haben festgestellt, dass wir auf Grund der Lage der Ghrelin produzierenden Zellen und der spezifischen vaskulären Versorgung des Magens, den Effekt nachahmen können, wenn wir bestimmte Blutgefäße blockieren“, so Dr. Clifford Weiss, Direktor für Interventionelle Radiologische Forschung an der Johns Hopkins University.</p> <p>Obwohl BAE noch nicht für den klinischen Einsatz zur Verfügung steht, ist Weiss überzeugt, dass die Methode ein wichtiges zukünftiges Werkzeug zur Behandlung von Adipositas werden kann.</p> <p>Prof. Nicholas Finer und Dr. Clifford Weiss sind Vortragende in einer Session über Bildgebung bei Adipositas am Donnerstag, 3. März, um 16:00 am ECR. Professor Finer wird außerdem in der Eröffnungspressekonferenz des ECR am Mittwoch, 2. März, 09:30–11:00 im Austria Center Vienna sprechen.</p> <p><strong>Ab 2. März tagen in Wien über 20.000 Radiologen</strong><br /> Beim 28. Europäischen Radiologenkongress (European Congress of Radiology/ECR) vom 2. bis 6. März 2016 im Austria Center in Wien werden auch heuer wieder Spezialisten aus dem Bereich der medizinischen Bildgebung ihr Fachwissen auf den verschiedensten Gebieten austauschen, und die neuesten Erkenntnisse der Forschung präsentieren.</p> <p>Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (European Society of Radiology/ESR), welche weltweit über 63.600 Radiologen vertritt. Mit mehr als 20.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt ist der ECR einer der größten medizinischen Kongresse weltweit; zusätzlich bietet er eine der größten Industrieausstellung in Europa, bei der auf über 26.000 m² mehr als 300 internationale Firmen die neuesten Produkte der Medizintechnik vorstellen.</p> </div> </div> <i class="banner-image"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg" alt="EU &amp; International Affairs" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </i> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_32 addtoany_list" data-a2a-url="http://myesr.org/article/161" data-a2a-title="Von der Körperfettmessung bis zur Gewichtsreduktion"><a class="a2a_button_facebook"></a> <a class="a2a_button_twitter"></a> <a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Tue, 01 Mar 2016 12:42:28 +0000 myESR 161 at http://myesr.org Elastographie bietet neue Einblicke in die Plaque Bildgebung http://myesr.org/article/158 <span property="schema:name">Elastographie bietet neue Einblicke in die Plaque Bildgebung</span> <span rel="schema:author"><span title="View user profile." href="/user/1" lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">myESR</span> </span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-02-29T12:39:30+00:00">Mon, 02/29/2016 - 13:39</span> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p>Dr. Nikos Liasis, Affidea Greece | 29. Februar 2016</p> <p><strong>Wien, 29. Februar 2016 –</strong> Die Elastographie ist bereits seit Jahren eine hilfreiche Methode, wenn es darum geht, gutartige von bösartigen Läsionen in unterschiedlichen Organen zu unterscheiden. Insbesondere kommt diese Technik im Bereich der Leber und der Brust zum Einsatz. Erfahrungen mit dem Einsatz im Bereich der Halsschlagader sind bisher limitiert, aber kürzlich veröffentliche Studien zeigen, dass die Elastographie hilfreich sein könnte, Plaque zu klassifizieren und das Risiko von unnötigen Eingriffen zu verringern.</p> <p>Schlaganfälle zählen zu den führenden Todesursachen in entwickelten Ländern, und rund ein Drittel enden tödlich, während das Überleben oft mit schweren Einschränkungen verbunden sein kann. Experten nehmen an, dass alleine in Europa jedes Jahr rund eine Million neue ischämische Schlaganfälle auftreten und rechnen damit, dass diese Zahl durch das höhere Alter der Population bis 2020 um weitere 12% steigen wird.</p> <p>Es existiert ein weites Spektrum an Erkrankungen der Halsschlagader (Carotis), welche zu einem Schlaganfall führen können, wobei die Atherosklerose hierbei mit 20–30% der Fälle einen Großteil ausmacht. Eine typische Ursache für einen Schlaganfall durch Atherosklerose sind Stenosen, welche mit Ultraschall untersucht und bei symptomatischen PatientInnen üblicherweise per Atherektomie chirurgisch behandelt werden. Nicht so klar ist die Ausgangslage bei asymptomatischen PatientInnen.</p> <p>Trotz der vielen vorliegenden randomisierten Untersuchungen gibt es doch eine überraschende Uneinigkeit bezüglich der Behandlung von asymptomatischen PatientInnen. Es ist bekannt, dass Eingriffe an asymptomatischen PatientInnen möglicherweise mit Risiken einhergehen, die das natürliche Risiko der ursprünglichen Erkrankung übertreffen.</p> <p>In den USA werden 92% aller Atherektomien an asymptomatischen PatientInnen durchgeführt, was bedeutet, dass im Durchschnitt 16 PatientInnen operiert werden um einen Schlaganfall in 5 Jahren zu verhindern und somit 15 Personen unnötig einer risikoreichen Operation unterzogen werden.</p> <p>Der Grad der Stenose ist aber nicht der einzige diagnostische Parameter, um Schlaganfälle oder Herzinfarkte frühzeitig zu erkennen. Deswegen ist es unabdingbar, sich eingehend mit der Plaque-Morphologie zu beschäftigen und diese beurteilen zu können.</p> <p>Ein Großteil aller Herzinfarkte und Schlaganfälle sind durch Plaque-Rupturen verursacht. Durch histologische Untersuchungen weiß man, dass instabile, verletzliche Plaques, welche am ehesten zu einer Ruptur oder einer distalen Embolisation neigen, jene mit einem großen Lipidkern und Blutungen innerhalb der Plaque sind. Ebenso stellen Entzündungen ein großes Risiko für Rupturen dar.</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <p>Forscher haben versucht festzustellen, inwiefern es sinnvoll wäre, Ultraschall zur Plaque-Klassifikation in den klinischen Alltag zu integrieren, allerdings haben die Ergebnisse in Kombination mit histologischen Befunden nicht in diese Richtung gedeutet.</p> <p>Dr. Nikos Liasis und sein Team von Affidea Greece haben gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät der Universität Athen und der Technischen Universität Athen eine prospektive Studie ins Leben gerufen, welche die Möglichkeiten der Ultraschall-Elastographie bei der Beurteilung der Plaque Morphologie bewerten soll.</p> <p>Ultraschall Elastographie basiert auf dem Prinzip, dass sich weiches Gewebe leichter verformt als hartes. Somit verformen sich harte, stabile Plaques weniger als weiche und verletzliche.</p> <p>Die bisher veröffentlichen Studien drehen sich hauptsächlich um die Frage, welche Art der Ultraschall Elastographie zum Einsatz kommen soll, allerdings schätzt Dr. Liasis im Vorfeld des European Congress of Radiology in Wien, dass die Methode bedeutend für neue Erfolge bei der morphologischen Beurteilung von Plaque sein wird.</p> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7867e_0_0.jpg?itok=W75x2W6o 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7867e_0_0.jpg?itok=W75x2W6o 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7867e_0_0.jpg?itok=W75x2W6o 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7867e_0_0.jpg?itok=W75x2W6o 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7867e_0_0.jpg?itok=W75x2W6o 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7867e_0_0.jpg?itok=W75x2W6o 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7867e_0_0.jpg?itok=W75x2W6o" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p>Elastographie ermöglicht das Erkennen der feinfasrigen Kappe der Plaque, deren Dicke ein klarer Indikator für die Stabilität ist, was wiederum mit herkömmlichem Ultraschall schwer festzustellen ist. Darüber hinaus können noch Informationen über die Glätte der Plaques und die Umgebung gewonnen werden und somit alle Charakteristika, die für eine Instabilität einer Plaque sprechen würden, beurteilt werden.</p> <p>Des Weiteren bietet die Ultraschall Elastographie den Vorteil, strahlungsfrei und weitverbreitet verfügbar zu sein, und benötigt auch keinerlei extra Vorbereitung der PatientInnen. Im Vergleich zu anderen Modalitäten sind die Kosten sehr gering, die Untersuchungszeiten im Vergleich zu MRT kurz und im Gegensatz zur CT kann es auch zu keinen Unverträglichkeiten mit Kontrastmitteln kommen.</p> <p>Allerdings gibt es zurzeit noch eine Vielzahl an technischen Einschränkungen, welche zu bewältigen sind, und ebenso ist die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse noch fraglich. So bereiten kalzifizierte Plaques Probleme, da sie einen sogenannten akustischen Schatten erzeugen und so schwer zu beurteilen sind.</p> <p>Technische Schwierigkeiten ergeben sich auch daraus, dass die Ultraschall Elastographie grundsätzlich eine Methode ist, um Läsionen an oberflächlich gelegenen Organen zu untersuchen und nicht für kleine pulsierende Blutgefäße konzipiert wurde.</p> <p><strong>Ab 2. März tagen in Wien über 20.000 Radiologen</strong><br /> Beim 28. Europäischen Radiologenkongress (European Congress of Radiology/ECR) vom 2. bis 6. März 2016 im Austria Center in Wien werden auch heuer wieder Spezialisten aus dem Bereich der medizinischen Bildgebung ihr Fachwissen auf den verschiedensten Gebieten austauschen, und die neuesten Erkenntnisse der Forschung präsentieren.</p> <p>Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (European Society of Radiology/ESR), welche weltweit über 63.600 Radiologen vertritt. Mit mehr als 20.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt ist der ECR einer der größten medizinischen Kongresse weltweit; zusätzlich bietet er eine der größten Industrieausstellung in Europa, bei der auf über 26.000 m² mehr als 300 internationale Firmen die neuesten Produkte der Medizintechnik vorstellen.</p> </div> </div> <i class="banner-image"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg" alt="EU &amp; International Affairs" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </i> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_32 addtoany_list" data-a2a-url="http://myesr.org/article/158" data-a2a-title="Elastographie bietet neue Einblicke in die Plaque Bildgebung"><a class="a2a_button_facebook"></a> <a class="a2a_button_twitter"></a> <a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Mon, 29 Feb 2016 12:39:30 +0000 myESR 158 at http://myesr.org Ultraschall und MRT bei der entzündlichen Arthritis http://myesr.org/article/157 <span property="schema:name">Ultraschall und MRT bei der entzündlichen Arthritis</span> <span rel="schema:author"><span title="View user profile." href="/user/1" lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">myESR</span> </span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-02-26T12:37:25+00:00">Fri, 02/26/2016 - 13:37</span> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p>Prof. Andrea Klauser, Universitätsklinik für Radiologie, Medizinische Universität Innsbruck | 26. Februar 2016</p> <p><strong>Wien, 26. Februar, 2016 –</strong> Lange Zeit stellten Röntgenbilder den Grundstein der Diagnose in der Rheumatologie dar. Röntgenbilder des Hand- und Fußbereiches wurden bei Patienten mit rheumatoider Arthritis zum Beispiel dazu verwendet, um den Zustand der Gelenke oder die Fortschritte in der Nachbehandlung beurteilen zu können. Durch die Verfügbarkeit von wirksamen Medikamenten hat sich der Fokus bei der Behandlung der entzündlichen Arthritis aber stark in Richtung einer möglichst frühen Erkennung und Diagnose verschoben.</p> <p>Unter entzündlicher Arthritis versteht man eine Gruppe von Erkrankungen, die als gemeinsame Merkmale eine Entzündung der Gelenke und des umliegenden Gewebes aufweisen. Unter anderem fallen hierunter die rheumatische, psoriatische und die juvenile idiopathische Arthritis.</p> <p>Viele entzündliche Formen der Arthritis sind Autoimmunerkrankungen, bei denen die Genetik eine entscheidende Rolle spielen dürfte, wobei die Forschung aber auch nahelegt, dass zusätzliche Faktoren wie Stress, Rauchen oder Hormone einen Einfluss haben.</p> <p>Charakteristische Symptome sind Schmerzen, Schwellungen, Wärme und Druckempfindlichkeit der Gelenke, sowie eine Gelenkssteifheit am Morgen, die über eine Stunde andauert. Da die meisten Formen der entzündlichen Arthritis den gesamten Körper betreffen, ist es nicht ungewöhnlich, dass mit der Entzündung zusammenhängende Symptome auch an anderen Stellen des Körpers auftreten.</p> <p>„Unterschieden werden muss auch von einer infektiösen Arthritis, welche durch einen Keim hervorgerufen wird und die auch Ausprägungen einer rheumatoiden Arthritis zeigen kann, sich allerdings nicht auf ein einzelnes Gelenk beschränkt. Unumgänglich bei jeder Arthritis-Unterscheidung ist die gemeinsame Betrachtung mit klinischem Beschwerdebild und Laborwerten, wodurch eine Zuordnung deutlich erleichtert wird“, so Professor Andrea Klauser, leitende Oberärztin an der Universitätsklinik für Radiologie, Medizinische Universität Innsbruck.</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <p>Unabhängig davon, welche bildgebende Methode zum Einsatz kommt, ist es immer wichtig, nach dem sogenannten „joint-as-an-organ“ Konzept vorzugehen, welches das Gelenk als einen „Mikrokosmos“ ansieht, wo alle Entzündungsreaktionen im Rahmen der jeweiligen Arthritisausprägung gewissen Gesetzmäßigkeiten folgen.</p> <p><strong>Feststellen von Entzündungen durch bildgebende Methoden</strong><br /> Ultraschall und MRT spielen eine wichtige Rolle, da beide Methoden in der Lage sind, akute Entzündungen festzustellen. Farbdoppler Ultraschall ist unter anderem dazu in der Lage, Hypervaskularisation und Entzündungen der inneren Schicht der Gelenkskapsel zu erkennen. Eine entzündliche Arthritis zeigt sich im Power Doppler Ultraschall durch eine Mehrdurchblutung, eventuelle Ergussansammlungen und in späterer Folge durch eine Verdickung des Entzündungsgewebes, welches infolgedessen auch die Gelenke angreifen kann. Eine frühzeitige Diagnostik und damit ein früher Therapiebeginn sind hier von entscheidender Bedeutung, so dass dies verhindert werden kann. Die Magnetresonanztomographie (MRT) hat den zusätzlichen Nutzen, dass sie in der Lage ist, Knochenmarksödeme und subklinische Entzündungsprozesse aufzuzeigen.</p> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/4_0.jpg?itok=73RbZ4lj 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/4_0.jpg?itok=73RbZ4lj 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/4_0.jpg?itok=73RbZ4lj 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/4_0.jpg?itok=73RbZ4lj 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/4_0.jpg?itok=73RbZ4lj 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/4_0.jpg?itok=73RbZ4lj 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/4_0.jpg?itok=73RbZ4lj" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p>„Beide Methoden ermöglichen eine frühere Diagnose von Gelenksentzündungen und zusätzliche Aussagen zu Weichteilentzündungen, die z.B. Sehnen betreffen können, oder die Bildung von Rheumaknoten. Grundsätzlich wird zuerst der Ultraschall eingesetzt, da er schneller verfügbar ist, und mehrere Gelenke in einer Sitzung untersucht werden können. Die MRT sollte reserviert sein für Fragestellungen, die der Ultraschall nicht ausreichend beantworten kann“, so Klauser.</p> <p>Aufgrund der großen Fortschritte bei Medikamenten ist es zunehmend wichtig, rasch und genau zu überprüfen, ob der erwartete Therapieerfolg auch ausreichend eintritt. Dies ist mittels Ultraschall sehr genau möglich, wodurch eine breitere Anwendung von Ultraschalluntersuchungen zu erwarten ist.</p> <p>„Weiter sind ultraschall-gezielte Infiltrationen als minimal invasive zusätzliche Therapieoptionen für einzelne aktive Gelenke von großer Wichtigkeit, da dadurch die systemische Therapie nicht immer gleich verändert werden muss, was dem Patienten sehr zugute kommt. Auch ein Entzündungs-Monitoring auf angiogenetischer Ebene (Mikrogefäße) ist mittels Ultraschall und Ultraschallkontrastmittel bereits möglich, was das Potential dieser Methode erahnen lässt“, so Klauser abschließend.</p> <p><strong>Ab 2. März tagen in Wien über 20.000 Radiologen</strong><br /> Beim 28. Europäischen Radiologenkongress (European Congress of Radiology/ECR) vom 2. bis 6. März 2016 im Austria Center in Wien werden auch heuer wieder Spezialisten aus dem Bereich der medizinischen Bildgebung ihr Fachwissen auf den verschiedensten Gebieten austauschen, und die neuesten Erkenntnisse der Forschung präsentieren.</p> <p>Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (European Society of Radiology/ESR), welche weltweit über 63.600 Radiologen vertritt. Mit mehr als 20.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt ist der ECR einer der größten medizinischen Kongresse weltweit; zusätzlich bietet er eine der größten Industrieausstellung in Europa, bei der auf über 26.000 m² mehr als 300 internationale Firmen die neuesten Produkte der Medizintechnik vorstellen.</p> </div> </div> <i class="banner-image"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg" alt="EU &amp; International Affairs" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </i> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_32 addtoany_list" data-a2a-url="http://myesr.org/article/157" data-a2a-title="Ultraschall und MRT bei der entzündlichen Arthritis"><a class="a2a_button_facebook"></a> <a class="a2a_button_twitter"></a> <a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Fri, 26 Feb 2016 12:37:25 +0000 myESR 157 at http://myesr.org Bildgebung bei orthopädischen Implantaten kein Ding der Unmöglichkeit http://myesr.org/article/156 <span property="schema:name">Bildgebung bei orthopädischen Implantaten kein Ding der Unmöglichkeit</span> <span rel="schema:author"><span title="View user profile." href="/user/1" lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">myESR</span> </span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-02-25T12:35:22+00:00">Thu, 02/25/2016 - 13:35</span> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p>Prof. Franz Kainberger, Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Medizinische Universität Wien | 25. Februar 2016</p> <p><strong>Wien, 25. Februar 2016 – </strong>Wenn per herkömmlichem Röntgen bei PatientInnen mit prothetischen Implantaten keine Diagnose möglich ist, kann je nach klinischer Fragestellung auf CT oder MRT zurückgegriffen werden. Hierbei kommen spezielle MRT Sequenzen, die auch beim Vorhandensein von metallischen Fremdkörpern eingesetzt werden können, zum Einsatz, allerdings immer in Kombination mit herkömmlichen Sequenzen, um die Untersuchungsdauer in einem vernünftigen Rahmen zu halten.</p> <p>Bis vor 10 Jahren noch wurden MRT Aufnahmen bei PatientInnen mit orthopädischen Prothesen als problematisch angesehen und das Erzielen ausreichender Resultate war eher Glücksache. Aber durch Fortschritte in der Technik sind MRT Untersuchungen in diesem Bereich heute praktikabler als je zuvor und bringen zuverlässige exakte Untersuchungsdaten.</p> <p>Orthopädische Prothesen sind nur leicht magnetisch und können ohne Bedenken in einem MRT Gerät untersucht werden, allerdings stört Metall das lokale Magnetfeld und reduziert deutlich die Bildqualität. Um diesen Störungen entgegenzuwirken, müssen die Untersuchungsparameter und Sequenzen in jedem einzelnen Fall individuell eingestellt werden.</p> <p>Für bildgebende Untersuchungen der Areale rund um die Prothese gibt es mittlerweile neue spezielle Sequenzen wie „view angle-tilting“ oder „slice encoding“, bei Aufnahmen eines größeren Ausschnittes empfiehlt es sich nach wie vor weniger zeitaufwendige Einstellungen zu verwenden.</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <p>Wenn zum Bespiel ein künstliches Hüftgelenk untersucht werden soll, wird zuerst eine herkömmliche Sequenz mit angepassten Parametern zur Bildgebung der gesamten Hüftseite mit einer Dauer von unter 20 Minuten verwendet und dann eine spezielle Sequenz für die Prothese direkt, mit einer Dauer von weiteren 10 bis 15 Minuten. Mit diesem Kompromiss wird eine kürzere Untersuchungsdauer bei besserer Bildqualität erreicht.</p> <p>MRT Untersuchungen sind auch äußert hilfreich, wenn es darum geht, muskuloskelettale Weichsgewebeverletzungen wie z.B. im Bereich der Hüftabduktorsehnen oder der Muskeln darzustellen. Wenn die Vermutung auf eine solche Verletzung vorliegt, kann diese direkt oder auch indirekt, anhand einer Atrophie des Fettgewebes, im MRT festgestellt werden. Muskuläre Atrophie kann auch ein Hinweis auf eine Nervenschädigung sein, wobei hier die MRT auch wieder eine hervorragende Methode ist, um zum Bespiel den Ischiasnerv darzustellen.</p> <p>Besonders im Fall von Metall auf Metall Implantaten ist die Darstellung des umliegenden Gewebes interessant, um eventuelle abstoßende Gewebereaktionen feststellen zu können.</p> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0.jpg?itok=MruLicYR 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0.jpg?itok=MruLicYR 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0.jpg?itok=MruLicYR 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0.jpg?itok=MruLicYR 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0.jpg?itok=MruLicYR 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0.jpg?itok=MruLicYR 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0.jpg?itok=MruLicYR" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p>Die Schwierigkeit bei diesen Implantaten besteht vor allem darin, dass das Signal entweder geschwächt oder zu stark wird, und teilweise auch das Signal zweier Schichtaufnahmen in nur einer gespeichert wird.</p> <p>Bevor die neuen individuellen Sequenzen verfügbar waren, war die Bildgebung bei Präsenz von Metall auf Metall Implantaten sehr schwierig und die PatientInnen mussten sehr lange im Scanner bleiben bzw. war die Bildqualität dann trotzdem oft sehr schlecht. So wurde es früher von Chirurgen oft vermieden, PatientInnen an die Radiologie zu überweisen, da die anschließenden Befunde meist schlicht nicht hilfreich waren. Durch die massiven Fortschritte, die vor allem in den letzten beiden Jahren stattgefunden haben, hat aber auch hier ein Umdenken eingesetzt und PatientInnen werden immer öfters zur Weichgewebe-Beurteilung zum MRT überwiesen.</p> <p>„Infektionen sind vor allem bei Patienten mit abgeschwächtem Immunsystem ein Problem. Auch hier kann man mit neuen MRT- und CT-Untersuchungstechniken sowie mit Ultraschall früher und besser entzündliche Veränderungen erkennen und von nichtinfektiösen Ursachen abgrenzen“, so Franz Kainberger, stellvertretender Leiter der Klinischen Abteilung für Neuroradiologie und Muskuloskelettale Radiologie an der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin in Wien.</p> <p>Eine Einschränkung, die nach wie vor besteht, ist, dass Scanner mit 3 Tesla die Artefakte im Vergleich zu Scannern mit 1,5 Tesla verdoppeln und es zu Wartezeiten während der Untersuchung kommt, um das Gewebe nicht zu überhitzen.</p> <p>Obwohl die Bildgebung mittels MRT bei orthopädischen Prothesen mehr Zeit und Aufwand benötigt, überwiegen auf jeden Fall die diagnostischen Vorteile. Eine Hoffnung für die Zukunft ist die Entwicklung von Implantaten, die nicht auf Kobalt und Chrome basieren, und somit die Entwicklung von schnelleren und einfacheren MRT Sequenzen ermöglichen würden.</p> <p><strong>Ab 2. März tagen in Wien über 20.000 Radiologen</strong><br /> Beim 28. Europäischen Radiologenkongress (European Congress of Radiology/ECR) vom 2. bis 6. März 2016 im Austria Center in Wien werden auch heuer wieder Spezialisten aus dem Bereich der medizinischen Bildgebung ihr Fachwissen auf den verschiedensten Gebieten austauschen, und die neuesten Erkenntnisse der Forschung präsentieren.</p> <p>Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (European Society of Radiology/ESR), welche weltweit über 63.600 Radiologen vertritt. Mit mehr als 20.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt ist der ECR einer der größten medizinischen Kongresse weltweit; zusätzlich bietet er eine der größten Industrieausstellung in Europa, bei der auf über 26.000 m² mehr als 300 internationale Firmen die neuesten Produkte der Medizintechnik vorstellen.</p> </div> </div> <i class="banner-image"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg" alt="EU &amp; International Affairs" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </i> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_32 addtoany_list" data-a2a-url="http://myesr.org/article/156" data-a2a-title="Bildgebung bei orthopädischen Implantaten kein Ding der Unmöglichkeit"><a class="a2a_button_facebook"></a> <a class="a2a_button_twitter"></a> <a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Thu, 25 Feb 2016 12:35:22 +0000 myESR 156 at http://myesr.org