ECR 2015 Presseaussendungen http://myesr.org/taxonomy/term/27 en CT und MRT als Wegbereiter für Umbruch in der Brustbildgebung http://myesr.org/article/140 <span property="schema:name">CT und MRT als Wegbereiter für Umbruch in der Brustbildgebung</span> <span rel="schema:author"><span title="View user profile." href="/user/1" lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">myESR</span> </span> <span property="schema:dateCreated" content="2015-03-26T14:59:56+00:00">Thu, 03/26/2015 - 15:59</span> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p><strong>Wien, 26. März 2015.</strong> RadiologInnen sind immer auf der Suche nach den neuesten Möglichkeiten der Technik, um die Bildgebung möglichst schonend, bei möglichst großer Effizienz zu gestalten. Insbesondere bewahrheitet sich dies bei der Brustbildgebung, da die Mammografie aufgrund ihrer nicht funktionellen, zweidimensionalen Darstellung nicht die „perfekte“ Methode darstellt: sie kann bösartige Tumore übersehen und diagnostiziert auch biologisch irrelevante Erkrankungen, die nachfolgend übertherapiert werden.</p> <h4>Spezifische Brust CT mit niedriger Strahlungsdosis</h4> <p>Die Sensitivität und Genauigkeit der Mammografie ist im Vergleich zur MRT unbefriedigend, diese ist allerdings wiederrum deutlich teurer und zeitintensiver, sowie in der Darstellung von Mikrokalzifikationen als häufigem Frühzeichen von Brustkrebs unterlegen.</p> <p>Eine neue interessante Methode stellt eine spezifische Brust-Computertomografie dar, welche erstmals 2012 im Detail vorgestellt wurde. Das Ziel dieser Methode ist es, hochauflösende Computertomographie mit sehr geringer Dosis bei hoher Sensitivität und Genauigkeit für eben diese Fragestellungen anzubieten. Darüber hinaus bietet die CT überlagerungsfrei eine hohe räumliche Auflösung bis zu 100 μm oder noch höher im dreidimensionalen Bereich und bleibt dabei innerhalb der beim Mammographie Screening vorgeschriebenen Dosiswerte. In Zukunft könnte die Brust CT alle Schritte vom einfachen Scan bis hin zur Unterstützung von indizierten Biopsien oder Kontrastmittelaufnahmen in einem Gerät anbieten. Alles Schritte, die beim derzeitigen Verfahren einzeln erledigt werden müssen.</p> <p>Die ersten beiden Brust CT Scanner werden gerade auf Ihre Installation in den Krankenhäusern Erlangen und Aachen vorbereitet und klinische Test sollten Mitte des Jahres beginnen.</p> <h4>Kontrastmittelfreie MRT als Alternative?</h4> <p>Auch im Bereich der Magnetresonanztomografie werden neue Einsatzmöglichkeiten in der Brustkrebsbildgebung getestet. Bei der kontrastmittelfreien MRT fallen geringere Kosten sowie Zeitaufwand an, und potentielle Nebeneffekte durch den ansonsten nötigen Einsatz von Kontrastmitteln, wie Allergien oder nephrogene systemische Fibrose (NSF) fallen weg, so Dr. Pascal Baltzer, außerordentlicher Professor an der Abteilung für Radiologie der Medizinischen Universität Wien.</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <p>Unter der kontrastmittelfreien MRT Untersuchung der Mamma lassen sich alle Sequenztechniken, die ohne die Anwendung von Kontrastmittel auskommen subsummieren.</p> <p>„Dazu zählen in erster Linie die Diffusionsgewichtete Bildgebung (DWI) und T2-gewichtete Sequenzen. Die kontrastangehobene MRT der Mamma ist derzeit der Standard, da sie Tumore aufgrund ihrer Durchblutung schon ab winzigen Größen darstellen kann. Reine morphologische Aufnahmen (T1w, T2w) sind zur Detektion von Tumoren meist ungeeignet, hier sind Röntgenverfahren erheblich besser. Auch der 3D Vorteil ist nach Einführung der digitalen Tomosynthese hinfällig. Die DWI jedoch kann Diffusionsstörungen extrazellulären Wassers sichtbar machen und auch quantifizieren. Sie ist längst Standard in der Schlaganfallsbildgebung und etabliert sich seit Jahren immer stärker in der onkologischen Bildgebung des ganzen Körpers. In der Mamma wird sie seit 2000, verstärkt seit 2005/2006 angewandt. Sie ist in der Lage, Brustkrebs sowohl zu erkennen, als auch von gutartigen Läsionen abzugrenzen. Da sie rascher als eine Kontrastmitteldynamik zu akquirieren ist und auf das intravenöse Kontrastmittel verzichtet werden kann, erklärt sich ein generelles Interesse an dieser Technik“, führt Dr. Baltzer aus.</p> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Baltzer_Brustbildgebung_ECR2015_ueMRI-1.jpg?itok=Sj5TBqZI 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Baltzer_Brustbildgebung_ECR2015_ueMRI-1.jpg?itok=Sj5TBqZI 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Baltzer_Brustbildgebung_ECR2015_ueMRI-1.jpg?itok=Sj5TBqZI 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Baltzer_Brustbildgebung_ECR2015_ueMRI-1.jpg?itok=Sj5TBqZI 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Baltzer_Brustbildgebung_ECR2015_ueMRI-1.jpg?itok=Sj5TBqZI 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Baltzer_Brustbildgebung_ECR2015_ueMRI-1.jpg?itok=Sj5TBqZI 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Baltzer_Brustbildgebung_ECR2015_ueMRI-1.jpg?itok=Sj5TBqZI" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <h4>Studienlage noch nicht ausreichend</h4> <p>Zurzeit werden jedoch beide Techniken meist kombiniert, da die DWI eine geringe Auflösung hat und es an empirischer Evidenz zu ihrer alleinigen Anwendung mangelt. Bislang wurde die kontrastmittelfreie MRT in Studien als Kombination von DWI mit T2-gewichteten Sequenzen verwendet, welche eine morphologische Beurteilung von in der DWI auffälligen Befunden ermöglicht.<br /> Eine solche Untersuchung würde zwischen 5 und 10 Minuten benötigen und die Untersuchung von mindestens 6 Patientinnen pro Stunde erlauben. Ebenso könnte die Verfügbarkeit der Methode durch die geringeren Kosten angehoben werden.<br /> „Das Problem hierbei ist sicherlich die Schwankungsbreite der Ergebnisse bei der Diffusionsbildgebung“, so Baltzer. „Obwohl es Studien gibt, welche der kontrastmittelfreien Brust MRT ähnliche Ergebnisse bescheinigen wie der herkömmlichen, geben diese keinen Aufschluss darüber, wie es sich bei spezifischen Fragestellungen wie z.B. dem Hochrisiko Screening verhält. Bislang kommt die konstrastmittelfreie MRT lediglich zur Darstellung von Silikonimplantaten bei Frage nach der Integrität selbiger in Frage. Alle internationalen Richtlinien sprechen sich klar für eine kontrastangehobene MRT zur Tumordetektion aus. Für eine generelle Empfehlung einer unverstärkten MRT müssten die Möglichkeiten und Grenzen der Methode bezüglich klar definierter klinischer Fragestellungen empirisch untersucht werden“.</p> <h4><strong>Ab 4. März tagen in Wien über 20.000 Radiologen</strong></h4> <p>Beim 27. Europäischen Radiologenkongress (European Congress of Radiology/ECR) vom 4. bis 8. März 2015 im Austria Center in Wien werden auch heuer wieder Spezialisten aus dem Bereich der medizinischen Bildgebung ihr Fachwissen auf den verschiedensten Gebieten austauschen, und die neuesten Erkenntnisse der Forschung präsentieren.</p> <p>Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (European Society of Radiology/ESR), welche weltweit über 62.000 Radiologen vertritt. Mit mehr als 20.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt ist der ECR einer der größten medizinischen Kongresse weltweit; zusätzlich bietet er die größte Industrieausstellung in Europa, bei der auf über 26.000 m² mehr als 300 internationale Firmen die neuesten Produkte der Medizintechnik anbieten.<br /> ***</p> <p>Prof. Pascal Baltzer, Medizinische Universität Wien, Österreich</p> <p>***</p> <h5>Bilduntertitel</h5> <p>Abbildung 1: 23-jährige Patientin mit N. mammae. Die diffusionsgewuchteten Aufnahmen (oben links) lassen klar 5 Herdbefunde zwischen einem Zentimeter und wenigen Millimetern Größe als signalreiche Befunde erkennen (Pfeile), die Lage ist aufgrund der zentralen, retromamillären Lage als multizentrisch zu beschreiben. Ventral der Herdbefunde zieht sich eine nicht solide, ebenfalls signalreiche Herdbildung (non-mass Läsion, gestrichelter Pfeil) bis nach unmittelbar retromamillär. Die ADC Karte, Mitte links, zeigt korrespondierend signalarme Areale. Somit ist die quantitative Diffusivität in den Läsionen tumortypisch herabgesetzt. Die T2-gewichtete Aufnahme, links unten, zeigt hier helle bis parenchymgleiche Areale. Der Befund somit passend zu einem Zellerinnen, rasch proliferierenden Karzinom. Die Kontrastmitteldynamik (rechts), zeigt gleichartige Befunde. Zu beachten ist die höhere Ortsauflösung der kontrastmittelverstärkten T1w Aufnahmen im Vergleich zu den DWI Aufnahmen, allerdings ohne Beeinträchtigung der Detektion der retromamillären Infiltration sowie der wenige Millimeter großen Satelliten.</p> <p><strong>Copyright</strong> © Dr. Pascal Baltzer, Abteilung für Radiologie der Medizinischen Universität Wien</p> </div> </div> <i class="banner-image"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg" alt="EU &amp; International Affairs" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </i> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_32 addtoany_list" data-a2a-url="http://myesr.org/article/140" data-a2a-title="CT und MRT als Wegbereiter für Umbruch in der Brustbildgebung"><a class="a2a_button_facebook"></a> <a class="a2a_button_twitter"></a> <a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Thu, 26 Mar 2015 14:59:56 +0000 myESR 140 at http://myesr.org Concluding Press Release ECR 2015 http://myesr.org/article/135 <span property="schema:name">Concluding Press Release ECR 2015</span> <span rel="schema:author"><span title="View user profile." href="/user/1" lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">myESR</span> </span> <span property="schema:dateCreated" content="2015-03-26T11:47:09+00:00">Thu, 03/26/2015 - 12:47</span> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p><strong>Vienna, March 26, 2015 (ESR)</strong> – The European Congress of Radiology (ECR), Europe’s largest medical imaging conference, took place on March 4–8 in Vienna, Austria, with an all-time high number of participants and various innovations. ECR 2015 also marked the 10th anniversary of its organiser, the European Society of Radiology (ESR).</p> <p>More than 25,000 people took part in the meeting this year; 2,000 more than in 2014. A total of 19,569 participants from all over the world poured into the Austria Center Vienna, home of the ECR for the past 21 years, led by 1,010 Italian and 920 German delegates, and hundreds of attendees from 120 other countries. Participation was boosted further by ECR Live, the meeting’s free online streaming service, which enabled almost 6,000 viewers to watch more than 1,500 lectures in real time on every continent. Audience sizes in the lecture rooms increased by 4% compared with last year, hitting a peak on Thursday, the second day of the congress.</p> <p>The Opening Ceremony on Wednesday filled Room A almost to its full capacity, with 1,900 participants, 34% more than last year. As many as 1,300 delegates attended the Nikola Tesla Honorary Lecture on brain cancer imaging given by leading neuroradiologist Prof. Anne Osborn, from Salt Lake City, USA.</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <p>The two Image Interpretation Quizzes proved as popular as ever, both attracting large crowds. The ‘Beauty of Basic Knowledge’ programme on skeletal radiology and the ‘Joint Course on Emergency Radiology’ organised by the ESR and the RSNA also ranked among the most popular sessions.</p> <p>Increased attendance may also be the result of the newly introduced session formats, believes ECR 2015 Congress President Prof. Bernd Hamm, from Berlin. The changes, which aimed to help delegates navigate the meeting’s educational programme, grouped educational sessions into five branches, according to the different educational levels defined by the European Training Curriculum for Radiology.</p> <p>“Efforts have been made to improve the visibility of the meeting’s dense range of educational sessions. Like its predecessors, ECR 2015 covered the whole range of educational issues from undergraduate medical education to subspecialised continuing professional development, but it was easier to identify which sessions were suitable for you,” Hamm said.</p> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0_0.jpg?itok=yXeOW4j1 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0_0.jpg?itok=yXeOW4j1 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0_0.jpg?itok=yXeOW4j1 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0_0.jpg?itok=yXeOW4j1 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0_0.jpg?itok=yXeOW4j1 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0_0.jpg?itok=yXeOW4j1 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0_0.jpg?itok=yXeOW4j1" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p>For the first time, the ECR also featured two sessions with patient organisations to reinforce the dialogue between radiologists and patients. The ESR Patient Advisory Group (ESR-PAG) invited both radiologists and patient representatives to discuss the challenges of providing true patient-centred care and communicating the results of radiological studies to patients.</p> <p>The ‘ESR meets’ programme welcomed Germany, the Republic of Korea and Turkey, who each hosted their own sessions, as well as the European Association of Urology for a joint session with radiologists on prostate cancer. As in previous years, the European Federation of Radiographer Societies also hosted their own ‘meets’ session, this time inviting their colleagues from Germany, who held a session focusing on high-end and hybrid technology in the clinical and research work of radiographers.</p> <p>Another highlight of this year’s meeting were the celebrations marking the 10th anniversary of the ESR. Delegates soon spotted the Walk of Fame, a trail of golden stars around the entrance hall, featuring the names of the ESR presidents from 2005 to 2017 as well as 50 of the society’s major milestones. In addition, the Wall of Fame gave every ESR member the opportunity to leave their mark at ECR 2015 in the shape of a golden star.</p> <p>“We are pleased delegates took part in these actions so enthusiastically. Seeing the venue covered in stars was a poetic way to celebrate our anniversary, and it made everyone feel a part of the society,” said ESR Past President Prof. Lorenzo Bonomo, from Rome.</p> <p>The next European Congress of Radiology (ECR 2016) will take place in March 2–6, 2016 at the Austria Center Vienna.<br /> ***</p> <p>The ECR is the annual meeting of the European Society of Radiology (ESR), which represents more than 60,000 radiologists worldwide. The ECR is one of the largest medical congresses in the world, attracting more than 20,000 congress participants. With 300 companies exhibiting across more than 26,000m², its technical exhibition is also the largest in Europe.</p> </div> </div> <i class="banner-image"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg" alt="EU &amp; International Affairs" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </i> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_32 addtoany_list" data-a2a-url="http://myesr.org/article/135" data-a2a-title="Concluding Press Release ECR 2015"><a class="a2a_button_facebook"></a> <a class="a2a_button_twitter"></a> <a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Thu, 26 Mar 2015 11:47:09 +0000 myESR 135 at http://myesr.org MRT-geführte Interventionen könnten Prostatakrebs Behandlung verändern http://myesr.org/article/147 <span property="schema:name">MRT-geführte Interventionen könnten Prostatakrebs Behandlung verändern</span> <span rel="schema:author"><span title="View user profile." href="/user/1" lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">myESR</span> </span> <span property="schema:dateCreated" content="2015-03-06T12:18:23+00:00">Fri, 03/06/2015 - 13:18</span> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p><br /><strong>Wien, 6. März 2015.</strong> Diagnose und Behandlung von Prostatakrebs müssen überdacht und neu definiert werden, zumindest werden das die Vortragenden am European Congress of Radiology (ECR) in einer Session zu MRT-geführten Interventionen an der Prostata intensiv diskutieren. Der Leiter der Session, Anwar R. Padhani, Oberarzt am Paul Strickland Scanner Centre des Mount Vernon Hospital und Professor am Institute of Cancer Research in London, erklärt, warum er diese Diskussion für unabdingbar hält.</p> <p>„Die Zugangsweise zur Prostatakrebs Behandlung und Therapie ist kontrovers und polarisiert. Serum PSA Werte können falschen Alarm bedeuten oder geben eine falsche Gewissheit, während Biopsien systematisch sind, aber nicht gezielt, und die Krebsaggressivität in 20–30% der Fälle unterschätzen. Die Diagnostikmethoden, die uns zurzeit zur Verfügung stehen, bringen eine unbefriedigende Leistung, wenn es darum geht, zwischen nicht aggressiven Erkrankungen und bösartigem Krebs zu unterscheiden“, so Padhani.</p> <p>Unter Anwendung der derzeitigen Methoden werden klinisch indolente Krebserkrankungen oft zufällig entdeckt, signifikante Läsionen übersehen und relevante Krebsfunde fälschlicherweise als unwichtig klassifiziert. Als Resultat unterziehen sich Männer einer Behandlung der gesamten Drüse, als Folge einer Krebserkrankung, die ihr Leben nicht beeinflussen würde, mit Konsequenzen durch den Eingriff, wie Inkontinenz und Impotenz, die dies sehr wohl tun und darüber hinaus kostspielig sind.</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <p>„Männer mit Prostatakrebs sind sowohl unter- als auch überdiagnostiziert, sie sind zu viel und zu wenig behandelt. Es ist ein völliges Durcheinander. Hier sind rasche Verbesserungen nötig und die Bildgebung ist der Weg dorthin“, so Padhani.</p> <p>Es ist unumgänglich, den bösartigen Krebs innerhalb der Drüse genau zu erkennen, zu definieren und abzugrenzen. Der Einsatz von neuen Ultraschalltechniken und Multi-Parameter MRT während der Biopsie ermöglicht dies, und nun müssen RadiologInnen lernen, das meiste aus diesen Möglichkeiten zu machen.</p> <p>Die Session am Freitag wird einen umfangreichen Überblick über die verfügbaren bildgebenden Methoden geben, welche bei der fokalen Stichprobenentnahme an der Prostata zum Einsatz kommen, um einen Krebsverdacht auszuschließen. Radiologische Methoden in der Therapie von gut- und bösartigen Prostataerkrankungen, sowie Langzeitergebnisse und Komplikationen werden ebenfalls Thema der Session sein, wie auch die Diskussion über die Notwendigkeit von minimal-invasiven diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.</p> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs_0.jpg?itok=sF85hbof 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs_0.jpg?itok=sF85hbof 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs_0.jpg?itok=sF85hbof 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs_0.jpg?itok=sF85hbof 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs_0.jpg?itok=sF85hbof 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs_0.jpg?itok=sF85hbof 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs_0.jpg?itok=sF85hbof" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p>Die Vorträge sollen auch für RadiologInnen ein Anstoß sein, ihre Herangehensweise bei der Prostatakrebsbehandlung zu verändern, hofft Padhani. „Wir Radiologen müssen uns verändern und dafür müssen wir auch beginnen, anders zu denken. Prostatakrebs ist die letzte Krebserkrankung, bei der bildgebende Methoden nicht die klar führende Rolle in der Diagnose haben. Multi-Parameter MRT ist auf dem Weg, eine Schlüsselrolle in der Diagnose von Prostatakrebs zu spielen, ebenso wie gezielte MRT-geführte Biopsien von Läsionen. Die Erhaltung von Gewebe durch aktive Überwachung und fokale Therapie wird ein wichtiger Schritt gegen die Überbehandlung von Prostatakrebs sein“, so Padhani abschließend.</p> <p><strong>Seit 4. März tagen in Wien über 20.000 Radiologen</strong><br /> Beim 27. Europäischen Radiologenkongress (European Congress of Radiology/ECR) vom 4. bis 8. März 2015 im Austria Center in Wien werden auch heuer wieder Spezialisten aus dem Bereich der medizinischen Bildgebung ihr Fachwissen auf den verschiedensten Gebieten austauschen, und die neuesten Erkenntnisse der Forschung präsentieren.</p> <p>Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (European Society of Radiology/ESR), welche weltweit über 62.000 Radiologen vertritt. Mit mehr als 20.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt ist der ECR einer der größten medizinischen Kongresse weltweit; zusätzlich bietet er die größte Industrieausstellung in Europa, bei der auf über 26.000 m² mehr als 300 internationale Firmen die neuesten Produkte der Medizintechnik anbieten.<br /> ***</p> <p>Prof. Anwar R. Padhani, Institute of Cancer Research, London, UK</p> </div> </div> <i class="banner-image"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg" alt="EU &amp; International Affairs" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </i> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_32 addtoany_list" data-a2a-url="http://myesr.org/article/147" data-a2a-title="MRT-geführte Interventionen könnten Prostatakrebs Behandlung verändern"><a class="a2a_button_facebook"></a> <a class="a2a_button_twitter"></a> <a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Fri, 06 Mar 2015 12:18:23 +0000 myESR 147 at http://myesr.org PatientInnen und RadiologInnen profitieren von gesteigertem Interesse an Screening-Programmen http://myesr.org/article/149 <span property="schema:name">PatientInnen und RadiologInnen profitieren von gesteigertem Interesse an Screening-Programmen </span> <span rel="schema:author"><span title="View user profile." href="/user/1" lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">myESR</span> </span> <span property="schema:dateCreated" content="2015-03-05T12:20:50+00:00">Thu, 03/05/2015 - 13:20</span> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p><strong>Wien, 5. März, 2015.</strong> Screening gewinnt in der Gesundheitsvorsorge immer mehr an Bedeutung, wie eine eigene Professional Challenges Session am European Congress of Radiology, 4.–8. März im Austria Center Vienna, zeigen wird. Vom neuesten Biomarker bis hin zur Genomik und Metabolomik, das Screening von größeren PatientInnen Gruppen wird ein immer wichtigerer Teil der Vorhersage diverser Erkrankungen, führt Professor Norbert Hosten von der Ernst-Moritz-Arndt Universität in Greifswald, Deutschland, Vorsitzender dieser Session am ECR, aus.</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <p>So tragen die aus Screening Studien gewonnen Informationen auf unterschiedlichste Art und Weise zum medizinischen Wissen bei, so Hosten: „Zuerst einmal wird die Relevanz der Ergebnisse durch die lange Laufzeit solcher Studien verstärkt und ebenso können die gewonnenen Ergebnisse mit anderen, gewonnen aus z.B. kognitiven Funktionstests, in Verbindung gebracht werden. Das Screening größerer Gruppen oder der Bevölkerung spielt eine große Rolle für die Radiologie, da durch die große Anzahl an PatientInnen die Akzeptanz der wissenschaftlichen Ergebnisse stark ansteigt“.</p> <p>In Deutschland gib es zurzeit einige große multizentrische Studien wie zum Beispiel die Study of Health in Pomerania (SHIP), in der gesamtgesundheitliche Aspekte in Zusammenarbeit mit Epidemiologen, unter der Verwendung von Ganzkörper MRT Scans, untersucht werden. Darüber hinaus arbeiten die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und die Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) an einer gemeinsamen Studie zur Trauma-Bildgebung mit der Zielsetzung, Standardprotokolle für die am besten einzusetzende Bildgebungsmethode zu definieren.</p> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%201.png?itok=sPQexwt6 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%201.png?itok=sPQexwt6 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%201.png?itok=sPQexwt6 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%201.png?itok=sPQexwt6 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%201.png?itok=sPQexwt6 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%201.png?itok=sPQexwt6 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/png"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%201.png?itok=sPQexwt6" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%202.png?itok=ZzbsVIbt 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%202.png?itok=ZzbsVIbt 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%202.png?itok=ZzbsVIbt 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%202.png?itok=ZzbsVIbt 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%202.png?itok=ZzbsVIbt 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%202.png?itok=ZzbsVIbt 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/png"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%202.png?itok=ZzbsVIbt" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <p>In den Niederlanden wurden bereits in den letzten beiden Jahrzehnten größere Bevölkerungsgruppen bildgebend untersucht, darunter 10.000 bis 15.000 EinwohnerInnen nahe Rotterdam, um herauszufinden, ob Frühanzeichen von neurodegenerativen Erkrankungen identifiziert werden könnten. Als Biomarker konnten lokales Gehirnvolumen, Verteilung und Quantifizierung von Schäden an der weißen Substanz des Zentralnervensystems, subklinische Gehirninfarkte sowie Mikroblutungen identifiziert werden. Ebenso konnte die strukturale und mikrostrukturale Integrität der weißen Substanz des Zentralnervensystems genau festlegt werden, deren Beschaffenheit mit der Entwicklung von leichten kognitiven Beeinträchtigungen bis hin zur vollständigen Demenz einhergeht, lange bevor andere Symptome auftreten.</p> <p>Screening erweist sich auch im kardiologischen und onkologischen Bereich als hilfreich, wenn es darum geht, Tumoranzeichen, oder andere Erkrankungen wie Leberzirrhose oder Osteoporose frühzeitig zu erkennen. Zurzeit gibt es weitere Studien in Deutschland und Großbritannien, die auch die Frage nach der Verantwortung der RadiologInnen aufwerfen, sollten im Zuge eines Screenings Anomalien gefunden werden.</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <p>„Bei traditionellen epidemiologischen Studien kommt es zu keinen Interventionen. Bei radiologischen Screenings wissen die RadiologInnen aber wie ein Tumor der Niere aussieht, wenn sie einen solchen während eines Scans entdecken. Ich denke, wir sind verpflichtet, hier zu intervenieren, aber die große Frage ist, wann machen wir das und wann nicht?“, so Hosten.</p> <p><strong>Seit 4. März tagen in Wien über 20.000 Radiologen</strong><br /> Beim 27. Europäischen Radiologenkongress (European Congress of Radiology/ECR) vom 4. bis 8. März 2015 im Austria Center in Wien werden auch heuer wieder Spezialisten aus dem Bereich der medizinischen Bildgebung ihr Fachwissen auf den verschiedensten Gebieten austauschen, und die neuesten Erkenntnisse der Forschung präsentieren.</p> <p>Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (European Society of Radiology/ESR), welche weltweit über 62.000 Radiologen vertritt. Mit mehr als 20.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt ist der ECR einer der größten medizinischen Kongresse weltweit; zusätzlich bietet er die größte Industrieausstellung in Europa, bei der auf über 26.000 m² mehr als 300 internationale Firmen die neuesten Produkte der Medizintechnik anbieten.</p> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%203.png?itok=_4MunPOK 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%203.png?itok=_4MunPOK 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%203.png?itok=_4MunPOK 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%203.png?itok=_4MunPOK 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%203.png?itok=_4MunPOK 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%203.png?itok=_4MunPOK 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/png"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Hosten_Screening-Programme_ECR2015_Figure%203.png?itok=_4MunPOK" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p>***</p> <p>Prof. Norbert Hosten, Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Greifswald, Deutschland</p> <p>***</p> <p><strong>Bilduntertitel:</strong><br /> Bild 1: Das axiale MR-Bild einer 26-jährigen Studienteilnehmerin in FLAIR (fluid-attenuated inversion recovery) Technik zeigt beidseits multiple, asymmetrische, lineare und ovale Signalvermehrungen. Diese sind auf Balken und Septum hin ausgerichtet und damit charakteristisch für die Multiple Sklerose.</p> <p>Bild 2: Das Kurzachsen-MR-Bild des linken Ventrikels in Phasen-sensitiver Inversion Recovery (PSIR) Technik zeigt bei einem 74-jährigen Studienteilnehmer ein nicht-transmurales subendokariales verzögertes Enhancement. In Zusammenhang mit der Ausdünnung der Ventrikel-Hinterwand spricht der Befund für einen alten Infarkt.</p> <p>Bild 3: Die T1-gewichtete VIBE-Sequenz (volume interpolated breath-hold examination) bei einem 62- jährigen Studienteilnehmer zeigt einen 21 mm durchmessenden Tumor im rechten LungenOberlappen. Die CT-gesteuerte Biopsie ergab ein nicht-kleinzelliges Karzinom.</p> <p><strong>Copyright</strong>: Alle Bilder zur Verfügung gestellt von Professor Norbert Hosten, Ernst-Moritz-Arndt Universität, Greifswald, Deutschland.</p> </div> </div> <i class="banner-image"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg" alt="EU &amp; International Affairs" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </i> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_32 addtoany_list" data-a2a-url="http://myesr.org/article/149" data-a2a-title="PatientInnen und RadiologInnen profitieren von gesteigertem Interesse an Screening-Programmen "><a class="a2a_button_facebook"></a> <a class="a2a_button_twitter"></a> <a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Thu, 05 Mar 2015 12:20:50 +0000 myESR 149 at http://myesr.org Europäischer Radiologenkongress (ECR 2015) setzt neue Standards http://myesr.org/article/151 <span property="schema:name">Europäischer Radiologenkongress (ECR 2015) setzt neue Standards</span> <span rel="schema:author"><span title="View user profile." href="/user/1" lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">myESR</span> </span> <span property="schema:dateCreated" content="2015-03-04T12:26:04+00:00">Wed, 03/04/2015 - 13:26</span> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p><strong>Wien, 4. März 2015.</strong> Ab heute bis zum 8. März werden am 27. European Congress of Radiology (ECR) im Wiener Austria Center die neuesten Erkenntnisse und Trends der medizinischen Bildgebung präsentiert. Zum zehnjährigen Bestehen der European Society of Radiology (ESR) werden über 20.000 TeilnehmerInnen aus mehr als 100 Ländern erwartet.</p> <p>Als etabliertes Treffen für SpezialistInnen aller radiologischen Disziplinen, bietet der ECR 2015 ein noch umfangreicheres Programm, um den steigenden Ansprüchen der Disziplin und der hohen Nachfrage an exzellenter Aus- und Fortbildung gerecht zu werden. Einen Blick in die Zukunft der Radiologie gewähren unter anderem die New Horizons Vorträge, die sich 2015 mit den Themen bildgebungsgesteuerte Interventionen an der Prostata, umfassende personalisierte Bildgebung bei Herz-Lungen Erkrankungen und optische molekulare Bildgebung befassen.</p> <p>Darüber hinaus bietet der ECR 2015 unter anderem drei State of the Art Symposien, neun Professional Challenges Sessions, 16 Special Focus Sessions, 72 Auffrischungskurse und drei multidisziplinäre Vortragsreihen, in denen RadiologInnen, OnkologInnen, HämatologInnen und ChirurgInnen sich mit der gemeinsamen Behandlung von KrebspatientInnen auseinandersetzen.</p> <p>„Der ECR 2015 ist ein besonderer Kongress, da wir das zehnjährige Bestehen der ESR feiern, deren Gründung ein wichtiger Schritt für die Einheit der radiologischen Disziplin in Europa war und zu einer großen Verbesserung der Leistungen für RadiologInnen und solchen in Ausbildung geführt hat. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl soll das Kongressmotto „Radiologie ohne Grenzen“ widerspiegeln. Der ECR bringt jedes Jahr so viele RadiologInnen aus Europa und der ganzen Welt hier in Wien zusammen, unabhängig davon, wie die Begleitumstände in den jeweiligen Ländern sind“, freut sich ECR 2015 Kongresspräsident Professor Bernd Hamm aus Berlin.</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <p>Mit der Neustrukturierung des Ausbildungsprogrammes wird versucht, den TeilnehmerInnen einen klareren Überblick über das vielfältige Angebot zu ermöglichen. Viele Vorträge wurden nun in die Kategorie „European Excellence in Education“ (E³) integriert, um das Kongressprogramm übersichtlicher zu gestalten, so ESR Präsident Prof. Lorenzo Bonomo aus Rom. „Die Neustrukturierung in Anlehnung an das Europäische Trainings Curriculum für Radiologie ist ein wichtiger Schritt, um sich einerseits leichter im Programm zurechtfinden zu können und um andererseits Synergien mit den übrigen Ausbildungsprogrammen der ESR zu erleichtern“.</p> <p>Das E³ Programm deckt die gesamte Bandbreite des Ausbildungsspektrums vom Studium bis hin zur subspezialisierten Weiterbildung ab. Neben beliebten Fixpunkten wie dem Rising Stars Programm und den Beauty of Basic Knowledge Vorträgen, wird es mit den European Diploma Prep Sessions, den ECR Academies und den ECR Master Classes auch drei neue Formate geben. Diese fünf Kategorien stellen die einzelnen Abschnitte der radiologischen Ausbildung dar und spiegeln auch die Schritte einer professionellen medizinischen Karriere wider.</p> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs_0.jpg?itok=sF85hbof 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs_0.jpg?itok=sF85hbof 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs_0.jpg?itok=sF85hbof 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs_0.jpg?itok=sF85hbof 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs_0.jpg?itok=sF85hbof 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs_0.jpg?itok=sF85hbof 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs_0.jpg?itok=sF85hbof" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p>Um den Kongress noch mehr TeilnehmerInnen zugänglich zu machen, werden so gut wie alle Vorträge wieder in Echtzeit über die Plattform ECR Live im Internet gestreamt und sind auch nach dem Kongress weiterhin abrufbar. Die Möglichkeit, zeitgleich stattfindende Vorträge im Nachhinein ansehen zu können, ist sicherlich einer der Hauptgründe für den steigenden Erfolg dieses Services seit seiner Einführung vor 2 Jahren.</p> <p>„Die Möglichkeit sich Vorträge zeitversetzt ansehen zu können, ist die Lösung eines Problems, welches auf allen Kongressen besteht. Der ECR bietet so viele unterschiedliche Vorträge, Kurse und Workshops, dass es bisher nicht möglich war, sich einen perfekten Zeitplan zu erstellen, ohne auf gewisse Programmpunkte verzichten zu müssen. Früher hätte man einfach Pech gehabt, heute haben wir hierfür eine simple und komfortable Lösung parat“, so Prof. Bonomo.</p> <p>Neben allen Neuerungen wird es am ECR 2015 aber auch traditionelle Elemente wie das populäre ESR Meets Programm geben, dessen Gäste dieses Mal Deutschland, die Republik Korea, die Türkei, so wie die Partnerdisziplin der European Association of Urologists, mit einer Session zu Prostatakrebs, sein werden. Die European Federation of Radiographer Societies (EFRS) wird im Zuge des ESR Meets Programms eine Session unter dem Titel „EFRS meets Germany“ abhalten, um die essentielle Rolle der medizinisch-technischen RöntgenassistentInnen zu betonen.</p> <p>Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (European Society of Radiology/ESR), welche weltweit über 60.000 Radiologen vertritt. Mit mehr als 20.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt ist der ECR einer der größten medizinischen Kongresse weltweit; zusätzlich bietet er eine der größten Industrieausstellung in Europa, bei der auf über 26.000 m² mehr als 300 internationale Firmen die neuesten Produkte der Medizintechnik anbieten.</p> </div> </div> <i class="banner-image"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg" alt="EU &amp; International Affairs" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </i> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_32 addtoany_list" data-a2a-url="http://myesr.org/article/151" data-a2a-title="Europäischer Radiologenkongress (ECR 2015) setzt neue Standards"><a class="a2a_button_facebook"></a> <a class="a2a_button_twitter"></a> <a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Wed, 04 Mar 2015 12:26:04 +0000 myESR 151 at http://myesr.org Kommunikation zwischen Patienten und Radiologen unter den Topthemen am ECR 2015 http://myesr.org/article/146 <span property="schema:name">Kommunikation zwischen Patienten und Radiologen unter den Topthemen am ECR 2015</span> <span rel="schema:author"><span title="View user profile." href="/user/1" lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">myESR</span> </span> <span property="schema:dateCreated" content="2015-03-03T12:16:37+00:00">Tue, 03/03/2015 - 13:16</span> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p><strong>Wien, 3. März 2015.</strong> Gute Kommunikation zwischen PatientInnen und RadiologInnen ist ausschlaggebend für eine effektive Behandlung. Eine eigene Session am European Congress of Radiology, der vom 4.–8. März im Austria Center Vienna stattfindet, organisiert von der European Society of Radiology Patient Advisory Group (ESR-PAG), wird sich diesem wichtigen Thema der Gesundheitsvorsorge annehmen, so Nicola Bedlington, Generalsekretärin des European Patients’ Forum und Vorsitzende der ESR-PAG im Vorfeld der ECR 2015 Pressekonferenz, welche morgen, Mittwoch, 4. März 2015, stattfindet.</p> <p>„Mediziner und Patient haben oft unterschiedliche Ansichten, wie eine gute und effektive Kommunikation aussehen sollte, somit ist es äußert wichtig, einen Weg zu finden, auf dem sich diese beiden Ansichten treffen können. Eine Diskussion über die Patient/Radiologen-Kommunikation kann für beide Seiten von Vorteil sein. Einerseits hilft es den RadiologInnen, die PatientInnen besser zu verstehen und ihre Vorgehensweise und Kommunikation daran anzupassen. Andererseits bekommen PatientInnen einen besseren Einblick in die Arbeit und Funktionsweise einer radiologischen Abteilung, sowie einen Eindruck, was die Bildgebung fähig ist zu leisten, wo ihre Limitationen liegen und was von einer bildgebenden Untersuchung erwartet werden kann“, so Bedlington.</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <p>Die Session mit dem Titel „Communicating the results of radiologic studies to patients: from high-tech to human-touch imaging“ (Sonntag, 8. März, 10:30–12:00) wird sich mit den Herausforderungen dieser Kommunikation beschäftigen, wie man Untersuchungsergebnisse am besten mitteilt, und wie sie die PatientInnen gerne mitgeteilt hätten. Ebenso werden sensible Themen wie das Hinzuziehen von psychologischer Unterstützung ein wichtiger Teil der Session sein.</p> <p>Unter den Vortragenden sind zwei Patientenvertreterinnen von Gesellschaften, die sich mit Gehirnerkrankungen beschäftigen, der European Federation of Neurological Associations und der Stroke Alliance For Europe. Sie werden zeigen, wie insbesondere bei PatientInnen, die von diesen Erkrankungen betroffen sind, sich die Kommunikation nochmals erschwert. Besonders gravierend wirken sich hier oft die neurologischen Defizite der PatientInnen aus, sowie die Pathologie und Folgenschwere der Diagnose.</p> <p>„Diese Session stellt einen weiteren Schritt in unseren Bemühungen dar, die Kommunikation zwischen PatientInnen und RadiologInnen zu verbessern und eine Plattform für eine direkte Interaktion zwischen den beiden Seiten zu bieten“, so Bedlington.</p> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7887e_0_0.jpg?itok=UKD9wmz0 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7887e_0_0.jpg?itok=UKD9wmz0 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7887e_0_0.jpg?itok=UKD9wmz0 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7887e_0_0.jpg?itok=UKD9wmz0 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7887e_0_0.jpg?itok=UKD9wmz0 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7887e_0_0.jpg?itok=UKD9wmz0 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7887e_0_0.jpg?itok=UKD9wmz0" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p>Am Samstag wird es mit „The challenges of providing true patient-centred care: moving forward together“ noch eine weitere ESR-PAG Session geben, in der ein flow chart zur patienten-zentrierten Vorsorge präsentiert werden wird, welches in Zusammenarbeit mit dem ESR Audit and Standards Subkomitee entwickle wurde. Das Diagramm soll einen Rahmen geben, wie ein auf die PatientInnen fokussierter Zugang in radiologischen Abteilungen etabliert werden kann, und wie die Ethik hinter der Kommunikation aus Sicht beider Seiten beurteilt werden kann.</p> <p>Die ESR-PAG wird somit am ECR 2015 zu ersten Mal zwei Sessions auf dem Kongress abhalten. Zusammengesetzt ist die Gruppe, die am ECR 2013 gegründet wurde, aus 7 PatientInnen-Vertretern, einem RadiologieassistentInnen Vertreter und 5 Vertretern der ESR.</p> <p>Grundziel der ESR-PAG ist es, den patienten-zentrierten, humanen Zugang in den verschiedenen Arbeitsbereichen der ESR stetig weiterzuentwickeln und eine Verbesserung der Kommunikation zwischen PatientInnen und RadiologInnen zu erreichen.<br /><br /><strong>Ab 4. März tagen in Wien über 20.000 Radiologen</strong><br /> Beim 27. Europäischen Radiologenkongress (European Congress of Radiology/ECR) vom 4. bis 8. März 2015 im Austria Center in Wien werden auch heuer wieder Spezialisten aus dem Bereich der medizinischen Bildgebung ihr Fachwissen auf den verschiedensten Gebieten austauschen, und die neuesten Erkenntnisse der Forschung präsentieren.</p> <p>Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (European Society of Radiology/ESR), welche weltweit über 62.000 Radiologen vertritt. Mit mehr als 20.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt ist der ECR einer der größten medizinischen Kongresse weltweit; zusätzlich bietet er die größte Industrieausstellung in Europa, bei der auf über 26.000 m² mehr als 300 internationale Firmen die neuesten Produkte der Medizintechnik anbieten.<br /> ***</p> <p>Nicola Bedlington, Secretary General, European Patients' Forum, Wien, Österreich</p> </div> </div> <i class="banner-image"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg" alt="EU &amp; International Affairs" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </i> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_32 addtoany_list" data-a2a-url="http://myesr.org/article/146" data-a2a-title="Kommunikation zwischen Patienten und Radiologen unter den Topthemen am ECR 2015"><a class="a2a_button_facebook"></a> <a class="a2a_button_twitter"></a> <a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Tue, 03 Mar 2015 12:16:37 +0000 myESR 146 at http://myesr.org Enorme Bedeutung der Lymphknoten-Bildgebung in der Diagnostik http://myesr.org/article/144 <span property="schema:name">Enorme Bedeutung der Lymphknoten-Bildgebung in der Diagnostik</span> <span rel="schema:author"><span title="View user profile." href="/user/1" lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">myESR</span> </span> <span property="schema:dateCreated" content="2015-03-02T12:09:45+00:00">Mon, 03/02/2015 - 13:09</span> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p><strong>Wien, 2. März 2015.</strong> Die Lymphknoten spielen nicht nur bei der Erkennung von Infektionserkrankungen, sondern auch bei jener von Tumorerkrankungen eine wichtige Rolle. Die Lymphknoten oder Lymphdrüsen sind Teil des Abwehrsystems des menschlichen Körpers, in welchem sich die Lymphozyten befinden, die der Abwehr von Krankheitserregern dienen.</p> <p><strong>Tumore befallen Lymphdrüsen</strong><br /> Bei vielen bösartigen Tumorerkrankungen erfolgt die Ausbreitung primär über die Lymphwege bzw. die Lymphknoten, weswegen diese oft ebenfalls von Metastasen betroffen sind. Häufig der Fall ist dies bei Brustkrebs, Krebs von Dickdarm oder Mastdarm, Speiseröhren- und Magenkrebs sowie Lungenkrebs.<br /> „Das Vorhandensein von Metastasen in den Lymphdrüsen ist von großer prognostischer Bedeutung. In der modernen Onkologie ist es wichtig zu wissen, ob die Lymphdrüsen vom Tumor befallen sind oder nicht, da für jeden Tumor und in Abhängigkeit von der Ausbreitung des Tumors maßgeschneiderte Therapien zum Einsatz kommen, also Chemotherapie zusätzlich zur Chirurgie“, betont Prim. Univ. Prof. Dr. Wolfgang Schima die wichtige Rolle der Lymphknotendiagnostik. Schima ist Vorstand der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Vinzenzgruppe Wien und Präsident der Österreichischen Röntgengesellschaft.</p> <p><strong>Bedeutende Rolle der Radiologie</strong><br /> Bei der Diagnostik kommt der Radiologie eine bedeutende Rolle zu. Je nach Lokalisation der Lymphknoten im Körper (Hals-, Achsel-, Leistenregion, Brust- oder Bauchraum) kommen Sonographie, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) zum Einsatz. Bei oberflächlichen Lymphknoten (z.B. am Hals, in der Achsel- oder Leistenregion) ist die Sonographie eine ausgezeichnete Methode; für Brust- oder Bauchraum werden wiederum CT oder MRT verwendet.</p> <p>Als besonders erfolgversprechend und effektiv haben sich auch Methoden aus der molekularen Bildgebung erwiesen, welche biologische Prozesse in vivo im Körper darstellen können. Bei der PET/CT (Positronen-Emissions-Tomographie in Verbindung mit einer Computer-Tomographie) werden so genannte ‚Biomarker’ in den Körper injiziert, die in den Stoffwechsel eingebaut werden. Bei der Lymphknotendiagnostik kommt radioaktiv markierter Zucker (Fluoro-Deoxyglucose) zum Einsatz, der in Tumor-befallenen Lymphknoten besonders stark eingelagert wird, da diese erhöhten Zuckerstoffwechsel aufweisen. Hier gibt es eine sehr vielversprechende Entwicklung, da für verschiedene Tumorerkrankungen (z.B. das Prostatakarzinom) neue, noch bessere Biomarker entwickelt werden oder schon im Einsatz sind, die Mikrometastasen noch genauer (das heißt im Frühstadium) nachweisen können.</p> <p><strong>Kritische Unterscheidung zwischen Tumor und Entzündung</strong><br /> Wichtig ist aber vor allem die Wahl der richtigen diagnostischen Kriterien, so Prof. Schima: „Die größte Schwierigkeit in der Diagnostik von metastatisch veränderten Lymphknoten ist die Wahl spezifischer Kriterien, um Tumor-Lymphknoten von entzündlich-reaktiv veränderten Lymphknoten differenzieren zu können. Die Größe allein ist hier ein unzureichendes Kriterium, da auch Entzündungsreaktionen zu Lymphknotenvergrößerungen führen können.“</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <p>Bei Entzündungsprozessen im Körper sind die Lymphknoten im Bereich des befallenen Organs meist vergrößert, wie z.B. eine Schwellung der Halslymphknoten bei Angina. Nach dem Abklingen der Entzündung bilden sich diese im Regelfall aber wieder zurück und bedürfen keinerlei besonderer Behandlung.</p> <p>Anders verhält sich dies bei der Ausdehnung einer Tumorerkrankung in die regionalen Lymphknoten, da dies auf ein bereits fortgeschrittenes Stadium schließen lässt, welches eine aufwändige Therapie erfordert, um eine weitere Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern.</p> <p>Hierbei ist es entscheidend, dass die bildgebende Diagnostik mit hoher Sicherheit feststellen kann, ob es sich um eine Veränderung der Knoten auf Grund einer Infektion handelt, oder ob eine metastatische Infiltration vorliegt.<br /> Eine alleinige Größenmessung per Computertomographie ist hier nicht ausreichend, da dies keine Rückschlüsse auf die Ursache der Vergrößerung zulässt und sich auch in normal großen Lymphknoten bereits Mikro-Metastasen angesiedelt haben können. Mittels Magnetresonanztomographie (MRT) können durch spezielle Untersuchungssequenzen (Diffusions-gewichtete Bildgebung), die die Diffusionsbewegungen von Wassermolekülen im Körper darstellen, mit hoher Treffsicherheit tumorinfiltrierte Lymphknoten identifiziert werden. Diese MRT-Methode ist ganz besonders hilfreich, da damit Tumorpatienten ohne Röntgenstrahlen untersucht werden können.</p> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Abb.%201.png?itok=WLsMOKJt 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Abb.%201.png?itok=WLsMOKJt 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Abb.%201.png?itok=WLsMOKJt 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Abb.%201.png?itok=WLsMOKJt 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Abb.%201.png?itok=WLsMOKJt 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Abb.%201.png?itok=WLsMOKJt 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/png"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Abb.%201.png?itok=WLsMOKJt" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Abb.%202.png?itok=zrxn2EXI 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Abb.%202.png?itok=zrxn2EXI 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Abb.%202.png?itok=zrxn2EXI 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Abb.%202.png?itok=zrxn2EXI 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Abb.%202.png?itok=zrxn2EXI 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Abb.%202.png?itok=zrxn2EXI 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/png"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Abb.%202.png?itok=zrxn2EXI" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <h5>Lymphknoten-Biopsie bald nur mehr in Ausnahmefällen nötig</h5> <p>Mit den nicht-invasiven Methoden der Bildgebung mittels Sonographie, CT oder MRT lassen sich in den allermeisten Fällen eindeutige Aussagen über den Zustand der Lymphknoten treffen. Bei schwierig gelagerten Fällen kommt die PET/CT, welche bei manchen Tumorerkrankungen wie dem Lungenkarzinom bereits die Methode der ersten Wahl ist, zum Einsatz, um operable Lungenkarzinome von fortgeschrittenen (=nicht operablen) Lungenkarzinomen mit ausgedehntem Lymphknoten-Befall unterscheiden zu können. Die PET/CT ist heute die Methode der Wahl, um Rezidive (Wiederauftreten) eines Prostatakarzinoms frühzeitig zu erkennen.</p> <p>Nur in ausgewählten Fällen braucht man heutzutage die Lymphknotenbiopsie, wobei hier die Ultraschall- oder CT-gesteuerte Feinnadelbiopsie oder die chirurgische Lymphknotenentfernung (vor allem bei oberflächlichen Lymphknoten) zum Einsatz kommen.</p> <p>„Durch die Verbesserung der nicht-invasiven Diagnostik mit Magnetresonanztomographie und durch die bessere Verfügbarkeit der PET/CT in Österreich ist es absehbar, dass in Zukunft invasive und belastende Lymphknotenbiopsien nur mehr in Ausnahmefällen nötig sein werden.“ zeigt sich Prof. Schima optimistisch.</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p><strong>Ab 4. März tagen in Wien über 20.000 Radiologen</strong><br /> Beim 27. Europäischen Radiologenkongress (European Congress of Radiology/ECR) vom 4. bis 8. März 2015 im Austria Center in Wien werden auch heuer wieder Spezialisten aus dem Bereich der medizinischen Bildgebung ihr Fachwissen auf den verschiedensten Gebieten austauschen, und die neuesten Erkenntnisse der Forschung präsentieren.</p> <p>Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (European Society of Radiology/ESR), welche weltweit über 62.000 Radiologen vertritt. Mit mehr als 20.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt ist der ECR einer der größten medizinischen Kongresse weltweit; zusätzlich bietet er die größte Industrieausstellung in Europa, bei der auf über 26.000 m² mehr als 300 internationale Firmen die neuesten Produkte der Medizintechnik anbieten.</p> <p>***</p> <p>Prof. Wolfgang Schima, Vinzenzgruppe Wien, Österreich, Präsident der Österreichischen Röntgengesellschaft</p> <p>***</p> <p><strong>Bilduntertitel</strong>:<br /> Abb. 1: Magnetresonanztomographie des Oberbauchs mit diffusionsgewichteter Sequenz zeigt 2 tumorbefallene Lymphknoten (Pfeile), die anders nicht nachweisbar sind.</p> <p>Abb. 2. Die FDG-PET/CT zeigt einen normal großen, jedoch befallenen Lymphknoten im Bauchraum, der auf Grund des Glukose-Stoffwechsels nachweisbar ist.</p> <p><strong>Copyright</strong>: Alle Bilder zur Verfügung gestellt von Prim. Univ. Prof. Dr. Wolfgang Schima, Vorstand der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Vinzenzgruppe Wien.</p> </div> </div> <i class="banner-image"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg" alt="EU &amp; International Affairs" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </i> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_32 addtoany_list" data-a2a-url="http://myesr.org/article/144" data-a2a-title="Enorme Bedeutung der Lymphknoten-Bildgebung in der Diagnostik"><a class="a2a_button_facebook"></a> <a class="a2a_button_twitter"></a> <a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Mon, 02 Mar 2015 12:09:45 +0000 myESR 144 at http://myesr.org Optimale Diagnose und Therapie durch bildgebende Methoden bei Eierstockläsionen http://myesr.org/article/143 <span property="schema:name">Optimale Diagnose und Therapie durch bildgebende Methoden bei Eierstockläsionen</span> <span rel="schema:author"><span title="View user profile." href="/user/1" lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">myESR</span> </span> <span property="schema:dateCreated" content="2015-02-27T11:53:47+00:00">Fri, 02/27/2015 - 12:53</span> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p><strong>Wien, 27. Februar 2015.</strong> Die urogenitale Bildgebung umfasst jenen Teilbereich der Radiologie, der sich mit der Darstellung der Nieren und ableitenden Harnwege inklusive der Harnleiter und der Harnblase, sowie mit der Bildgebung der weiblichen und männlichen Geschlechtsorgane beschäftigt. Es wird darin das gesamte Spektrum an Anomalien, von Fehlbildungen zu entzündlichen, tumorösen und traumatischen Veränderungen abgedeckt. Zu den häufigeren abnormen Befunden zählen zystische Läsionen der Eierstöcke. Hierbei wird eine Abklärung benötigt, da das Spektrum breit ist und benigne Veränderungen bis hin zum Eierstockkrebs umfasst.</p> <p>„Glücklicherweise handelt es sich dabei aber zum überwiegenden Anteil um benigne (gutartige) Veränderungen. Insbesondere bei Frauen im geschlechtsreifen Alter sind das typischerweise funktionelle Veränderungen der Follikulogenese, die sich verzögert zurückbilden. Nun gibt es auch zystische entzündliche, sowie gutartige und bösartige zystische Tumore der Eierstöcke, den Eierstockkrebs. Diese zu differenzieren und bei der Diagnose eines Tumors Patientinnen eine optimale Therapieplanung zu ermöglichen, ist wesentlicher Beitrag der Radiologie. Derartige Veränderungen werden zumeist während der gynäkologischen Untersuchung entdeckt oder im Rahmen anderer Untersuchungen des Beckens, häufig bei CT oder Ultraschalluntersuchungen“, erklärt Professorin Rosemarie Forstner, Fachärztin für Radiologie an der Paracelsus Medical University in Salzburg.</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <h4>Unterteilung in drei Risikogruppen</h4> <p>Mittels Ultraschalluntersuchung können Eierstockläsionen in die drei Gruppen benigne, unklare (indeterminate) und maligne Läsionen eingeteilt werden. Dies ist insofern entscheidend, da dadurch das weitere Prozedere bestimmt wird. Benigne Veränderungen der Eierstöcke können entweder kontrolliert oder – falls nötig – operiert werden. Bei unklaren Veränderungen ist die Magnetresonanztomografie (MRT) als Methode der Wahl anzusehen, da diese im Großteil aller Fälle eine spezifische Diagnose ermöglicht. Bei malignen Veränderungen (Krebs) wird die Computertomografie (CT) empfohlen. Diese eignet sich zur Bestätigung des Befundes, hat aber auch einen wesentlichen Einfluss auf die Optimierung der Therapieplanung, etwa ob eine Operation, eine Chemotherapie oder eine Gewebsgewinnung sinnvoller ist. Die Entscheidung fällt typischerweise in den Tumorboards.</p> <p>„Die zentrale Untersuchungsmethode zur Beurteilung der Gebärmutter und der Eierstöcke ist die Endosonografie, die in Österreich und Deutschland zumeist von den Gynäkologen durchgeführt wird. Alter, Anamnese, klinische Information und Befunde in der Sonografie sind entscheidende Parameter für die Diagnosestellung. Die Klassifizierung in die drei oben erwähnten Gruppen indiziert auch den Einsatz weiterer Untersuchungen“, so Prof. Forstner.</p> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Forstner_Eierstocklasionen_ECR2015_Bild1.png?itok=lEg_Hc1g 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Forstner_Eierstocklasionen_ECR2015_Bild1.png?itok=lEg_Hc1g 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Forstner_Eierstocklasionen_ECR2015_Bild1.png?itok=lEg_Hc1g 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Forstner_Eierstocklasionen_ECR2015_Bild1.png?itok=lEg_Hc1g 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Forstner_Eierstocklasionen_ECR2015_Bild1.png?itok=lEg_Hc1g 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Forstner_Eierstocklasionen_ECR2015_Bild1.png?itok=lEg_Hc1g 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/png"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Forstner_Eierstocklasionen_ECR2015_Bild1.png?itok=lEg_Hc1g" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <h4>Traditionelle Methoden treten in den Hintergrund</h4> <p>Moderne Bildgebung ist heute von den Schnittbildtechniken Ultraschall (US), CT, PET/CT und MRT geprägt. In der urogenitalen Radiologie treten traditionelle konventionelle Verfahren wie Röntgenuntersuchungen weitgehend in den Hintergrund.</p> <p>„Wir verwenden seit Jahren in allen bildgebenden Verfahren (Ultraschall, CT, MRT) morphologische Kriterien und kombinieren diese nun zunehmend mit funktioneller Information. Hier sind insbesondere die Entwicklungen der PET/CT und die MRT zu erwähnen. Morphologische Kriterien wie Größe, Aufbau, das Ausmaß solider Anteile oder die Septendicke dienen bei Eierstockläsionen als Kriterien, die uns helfen, gutartige von bösartigen Veränderungen zu differenzieren. Mit der MRT haben wir aber zwei wichtige funktionelle Parameter, nämlich Tumorvascularisation und die Diffusion, die über den zellulären Aufbau von Geweben Rückschlüsse ziehen lässt“, erklärt Prof. Forstner.<br /> Es ist noch zu klären, ob und welche der genannten Parameter als Biomarker für frühzeitiges Tumoransprechen und Vorhersage einer Prognose geeignet sind.</p> <p>„Vieles erwarte ich mir auch von einem zukünftigen frühzeitigen Therapiemonitoring mittels Bildgebung, etwa unter der konkomitanten Radiochemotherapie bei Uterustumoren, und somit einer verbesserten Therapieplanung und Therapiesteuerung. Ein solcher Ansatz gilt selbstverständlich auch für die Vorhersage und die Kontrolle des Ansprechens auf Chemotherapie. Hier zeigen erste MRT Ergebnisse beim Ovarialkarzinom schon vielversprechende Ergebnisse“, so Prof. Forstner weiter.</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Forstner_Eierstocklasionen_ECR2015_Bild2.png?itok=UZs7LlT4 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Forstner_Eierstocklasionen_ECR2015_Bild2.png?itok=UZs7LlT4 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Forstner_Eierstocklasionen_ECR2015_Bild2.png?itok=UZs7LlT4 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Forstner_Eierstocklasionen_ECR2015_Bild2.png?itok=UZs7LlT4 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Forstner_Eierstocklasionen_ECR2015_Bild2.png?itok=UZs7LlT4 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Forstner_Eierstocklasionen_ECR2015_Bild2.png?itok=UZs7LlT4 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/png"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/Forstner_Eierstocklasionen_ECR2015_Bild2.png?itok=UZs7LlT4" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <p>Auch die hoch moderne und aktuelle Methode PET/CT wird bereits durch funktionelle MRT Techniken herausgefordert. Es wird sich weisen, ob sich auch hier neue diagnostische Möglichkeiten durch den komplementären Einsatz dieser Techniken ergeben werden. Ob die Integration funktioneller Techniken in der MRT eine Kontrastmittelgabe bei vielen Fragestellungen in der Urogenitalradiologie ersetzen kann, wird man erst nach der Überwindung von derzeit noch bestehenden technischen Schwierigkeiten evaluieren können.</p> <p><strong>Zufallsbefunde als zunehmendes Problem</strong><br /> Inzidentalome sind Zufallsbefunde, die unabhängig sind von der Erkrankung, die diese Untersuchung indizierte. Diese sind zunehmend ein Problem in den Schnittbildverfahren, insbesondere trifft das zu für CT Untersuchungen.<br /> „Hier ist bei Beckenuntersuchungen immerhin in 5% bis zu 15% mit derartigen Zufallsbefunden zu rechnen, die uns in ein gewisses Dilemma versetzen. Allerdings handelt es sich selbst bei Patientinnen mit einer Tumoranamnese zumeist um benigne Veränderungen. Es wurden kürzlich Management Guidelines publiziert, die als Hilfestellung dienen, wie man am besten mit derartigen Zufallsbefunden umgeht. Morphologie und Patientinnenalter sind hierbei die wesentlichen Kriterien für das weitere Prozedere“, so Prof. Forstner abschließend.</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p><strong>Ab 4. März tagen in Wien über 20.000 Radiologen</strong><br /> Beim 27. Europäischen Radiologenkongress (European Congress of Radiology/ECR) vom 4. bis 8. März 2015 im Austria Center in Wien werden auch heuer wieder Spezialisten aus dem Bereich der medizinischen Bildgebung ihr Fachwissen auf den verschiedensten Gebieten austauschen, und die neuesten Erkenntnisse der Forschung präsentieren.</p> <p>Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (European Society of Radiology/ESR), welche weltweit über 62.000 Radiologen vertritt. Mit mehr als 20.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt ist der ECR einer der größten medizinischen Kongresse weltweit; zusätzlich bietet er die größte Industrieausstellung in Europa, bei der auf über 26.000 m² mehr als 300 internationale Firmen die neuesten Produkte der Medizintechnik anbieten.</p> <p>***</p> <p>Prof. Rosemarie Forstner, Paracelsus Medical University, Salzburg, Österreich</p> <p>***</p> <p><strong>Bilduntertitel</strong></p> <p>Bild 1: MRT einer Uterusfehlbildung einer 31-jährigen Patientin im Sinne eines Uterus septus. Anamnestisch bereits mehrere Fehlgeburten. Uterus (U), unauffälliger rechter Eierstock (*).</p> <p>Bild 2: Ultraschalluntersuchung (A) mit 6 cm großem Tumor im linken Unterbauch bei 27-jähriger Patientin. Die MRT (B) erlaubt die spezifische Diagnose eines Dermoid mit Fett als diagnostischem Befund.</p> <p><strong>Copyright</strong> © Prof. Rosemarie Forstner, Paracelsus Medical University, Salzburg</p> </div> </div> <i class="banner-image"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg" alt="EU &amp; International Affairs" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </i> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_32 addtoany_list" data-a2a-url="http://myesr.org/article/143" data-a2a-title="Optimale Diagnose und Therapie durch bildgebende Methoden bei Eierstockläsionen"><a class="a2a_button_facebook"></a> <a class="a2a_button_twitter"></a> <a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Fri, 27 Feb 2015 11:53:47 +0000 myESR 143 at http://myesr.org Paradigmenwechsel in der Behandlung von Herz Thorax Erkrankungen http://myesr.org/article/138 <span property="schema:name">Paradigmenwechsel in der Behandlung von Herz Thorax Erkrankungen</span> <span rel="schema:author"><span title="View user profile." href="/user/1" lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">myESR</span> </span> <span property="schema:dateCreated" content="2015-02-25T11:51:26+00:00">Wed, 02/25/2015 - 12:51</span> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p><strong>Wien, 25. Februar 2015.</strong> Neben der personalisierten Bildgebung gibt es aktuell eine weitere Herangehensweise in der Radiologie, welche die klinische Praxis verändern und zum Wohle der PatientInnen beitragen soll. Unterstützt durch neue Technologien, die es ermöglichen den gesamten Körper deutlich schneller zu untersuchen, wirft die Radiologie nun einen Blick auf die PatientInnen als Ganzes.</p> <h4>Erkrankungen von Herz und Thorax oft in engem Zusammenhang</h4> <p>Wenn es einen Bereich gibt, wo diese Herangehensweise einen enormen Unterschied ausmachen kann, ist dies auf jeden Fall in der Herz-Thorax Bildgebung, wo Krankheiten sehr oft miteinander in Verbindung stehen.</p> <p>Jahrelang war es in der Radiologie Trend, nach einer größtmöglichen Subspezialisierung zu streben. RadiologInnen, die sich auf den kardiovaskulären oder Thorax Bereich spezialisierten, waren auf ihre Disziplin fokussiert, mit oft mehr oder weniger Interesse darüber hinaus. Aber gerade innerhalb dieser Subspezialitäten kommt es zurzeit zu einem Paradigmenwechsel, da immer evidenter wird, dass Erkrankungen des Herzens und des Thorax sehr oft in engem Zusammenhang stehen, so Prof. Christian Loewe, amtierender Leiter der Abteilung für Kardiovaskuläre und Interventionelle Radiologie der Medizinischen Universität in Wien.</p> <p>„In der Vergangenheit wurden PatientInnen radiologisch entweder mit einem Fokus auf Thorax- oder kardiovaskuläre Erkrankungen untersucht. Diese Entscheidung basierte in den meisten Fällen auf der Grundlage der klinischen Erstuntersuchung. Allerdings gibt es eine Vielzahl an Situationen und Krankheiten, wo Thoraxschmerzen von Herzkrankheiten verursacht werden und umgekehrt. Es gibt ein umfangreiches Zusammenspiel zwischen Thorax und Herz und aus diesem Grund ist es interessant und sehr wichtig, dass dies mittlerweile genauer betrachtet wird“, so Loewe.</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <h4>Verschiedene Ursachen als Grund für Brustschmerzen</h4> <p>Einige der gravierendsten Ursachen für Brustschmerzen liegen im kardiovaskulären Bereich, unter anderem akute Herzinfarkte oder akute Aorten-Erkrankungen. Ebenso kann akuter Brustschmerz aber auch auf Grund von einer Reihe an Lungenerkrankungen vorliegen, wie akuter Lungenembolie oder einer Lungenentzündung. Somit liegt es auf der Hand, dass sich RadiologInnen mit den verschiedenen, oft lebensbedrohlichen, Erkrankungen auseinandersetzen müssen, unabhängig davon ob es sich um Herz, Lunge oder Thorax handelt.</p> <p>Ebenso ist es entscheidend, die Rolle der Bildgebung bei akutem und chronischem Brustschmerz richtig zu verstehen und die Resultate aus diesem neuen Blickwinkel heraus zu beurteilen. „Wir sollten uns hierbei nicht nur auf einen einzigen Bereich, zum Beispiel die Koronararterien, fokussieren, sondern gleich das Herz als Gesamtes betrachten und dessen Anatomie und Funktion im Ganzen überprüfen. Darüber hinaus bietet die Bildgebung heutzutage eine exzellente Qualität und Auflösung an, sodass eine CT des Herzens auch die Lunge detailreich darstellt und genauso auch umgekehrt. Wir müssen also lernen, auch andere Organe gleich mit zu betrachten“, so Loewe.</p> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0_1.jpg?itok=3XgMzKl- 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0_1.jpg?itok=3XgMzKl- 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0_1.jpg?itok=3XgMzKl- 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0_1.jpg?itok=3XgMzKl- 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0_1.jpg?itok=3XgMzKl- 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0_1.jpg?itok=3XgMzKl- 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7945e_0_1.jpg?itok=3XgMzKl-" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <h4>Risikogruppen wortwörtlich auf Herz und Lunge untersuchen</h4> <p>Dies gilt vor allem auch, da es in Risikogruppen oft zu Überschneidungen kommt und RisikopatientInnen für kardiovaskuläre Erkrankungen, Arteriosklerose oder Lungenkrebs oft dieselben sind. „Wenn wir PatientInnen mit Verdacht auf Lungenkrebs haben, sollten wir Wege finden, auch gleich kardiovaskuläre Erkrankungen im selben Vorgang zu untersuchen. Ebenso sollten wir bei PatientInnen mit bereits bekannten Herzkrankheiten auch immer nach Anzeichen von Lungenkrebs Ausschau halten, da viele oft auch Raucher sind und wir hier von derselben Risikogruppe sprechen“, führt Loewe weiter aus.</p> <p>Abgesehen von den Auswirkungen des Rauchens auf die Arteriosklerose, liegt der Fokus in der Radiologie bei RaucherInnen nach wie vor stark auf der Darstellung von Lungenemphysem und Atemwegserkrankungen. Gerade hier haben aber aktuelle Empfehlungen für die Behandlung von COPD PatientInnen gezeigt, dass es eine große Zahl an kardiovaskulären Komorbiditäten gibt, deren Ursachen entsprechend behandelt werden müssen.</p> <h4>Ab 4. März tagen in Wien über 20.000 Radiologen</h4> <p>Beim 27. Europäischen Radiologenkongress (European Congress of Radiology/ECR) vom 4. bis 8. März 2015 im Austria Center in Wien werden auch heuer wieder Spezialisten aus dem Bereich der medizinischen Bildgebung ihr Fachwissen auf den verschiedensten Gebieten austauschen, und die neuesten Erkenntnisse der Forschung präsentieren.</p> <p>Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (European Society of Radiology/ESR), welche weltweit über 62.000 Radiologen vertritt. Mit mehr als 20.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt ist der ECR einer der größten medizinischen Kongresse weltweit; zusätzlich bietet er die größte Industrieausstellung in Europa, bei der auf über 26.000 m² mehr als 300 internationale Firmen die neuesten Produkte der Medizintechnik anbieten.</p> </div> </div> <i class="banner-image"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg" alt="EU &amp; International Affairs" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </i> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_32 addtoany_list" data-a2a-url="http://myesr.org/article/138" data-a2a-title="Paradigmenwechsel in der Behandlung von Herz Thorax Erkrankungen"><a class="a2a_button_facebook"></a> <a class="a2a_button_twitter"></a> <a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Wed, 25 Feb 2015 11:51:26 +0000 myESR 138 at http://myesr.org Das Kind als Ganzes untersuchen: KinderradiologInnen als Experten http://myesr.org/article/136 <span property="schema:name">Das Kind als Ganzes untersuchen: KinderradiologInnen als Experten</span> <span rel="schema:author"><span title="View user profile." href="/user/1" lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">myESR</span> </span> <span property="schema:dateCreated" content="2015-02-24T11:49:18+00:00">Tue, 02/24/2015 - 12:49</span> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <p><strong>Wien, 24. Februar 2015.</strong> In der Kinderradiologie untersuchen RadiologInnen ihre kleinen PatientInnen von Kopf bis Fuß und dies benötigt eine besondere Expertise und Ausbildung. Kinder unterliegen bei allen bildgebenden Untersuchungen einer deutlich höheren Strahlensensibilität als Erwachsene und erfordern daher eine differenzierte Herangehensweise, insbesondere in Bezug auf die Wahl der Untersuchungsmethode. Aufgrund der deutlich höheren Lebenserwartung im Vergleich zu erwachsenen PatientInnen ist bei Verfahren mit Röntgenstrahlung besondere Vorsicht geboten.</p> <p>„Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, dieser Satz beschreibt alle Unterschiede. Die hohe Strahlensensibilität, und das damit verbundene Risiko der kleinen PatientInnen, lässt die KinderradiologInnen rastlos nach einer Reduktion der Strahlendosis forschen, sowie an alternativen bildgebenden Verfahren arbeiten. Aufgrund der höheren Strahlenempfindlichkeit ist das „ALARA Prinzip – as low as reasonably achievable“ – sehr wichtig. Kinder haben ihr Leben vor sich und ein strahleninduzierter Tumor braucht 20 bis 30 Jahre um sich zu manifestieren“, so Prof. Erich Sorantin, Suppl. Leiter der Klinischen Abteilung für Kinderradiologie an der Universitätsklinik für Radiologie der der Medizinischen Universität Graz.</p> <h4>Kommunikation spielt entscheidende Rolle in der Kinderradiologie</h4> <p>Die PatientInnen-Kommunikation ist essentiell und findet in der Kinderradiologie auf verschiedenen Ebenen statt, von der nonverbalen bei Säuglingen und Kleinkindern bis hin zum ernsthaften Gespräch mit Jugendlichen. Will man diese Kommunikation bestmöglich gestalten, so gibt es hier verschiedene Punkte, die beachtet werden müssen. „Einmal kindergerechtes Umfeld, denken Sie daran, dass selbst ein Ultraschall schon beängstigend sein kann. Also kindergerechte, helle und freundliche Umgebung im Warte- und Untersuchungsraum, Spielflächen in der Wartezone (nicht jedes Kind ist schwerkrank, viele kommen auch nur zur Kontrolle) und eine gegliederte Wartezone in der auch jeder seine ruhige Ecke finden kann. Das Personal, vom Anmeldeschalter bis zu den RadiologietechnologInnen, muss freundlich und beruhigend auf die Kinder wirken, aber auch auf die Ängste und Fragen der Eltern eingehen. Eine erfolgreiche Untersuchung ist Teamarbeit und betrifft alle Berufsgruppen bis zum Arzt, der weiß wie er untersucht bzw. befundet und die kindlichen Besonderheiten kennt“, so Sorantin.</p> <h4>Klare Unterschiede zur Bildgebung bei Erwachsenen</h4> <p>Diese Fülle von Unterschieden betrifft die Psychologie, Anatomie und Proportionen, Körperaufbau sowie die Physiologie als auch die Strahlensensibilität.</p> <p>In der Erwachsenenmedizin schwankt das Körpergewicht zwischen 40 kg und 160 kg wodurch sich ein Massefaktor von 4 ergibt. Die Kinderradiologie betreut PatientInnen in einer Altersspanne von Frühgeburten (in etwa ab der 24. Gestationswoche) bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, was einer Gewichtsspanne von 300g bei extremen Frühgeburten bis zu 120 kg bei übergewichtigen Jugendlichen entspricht. Dies kommt einem Massefaktor von 400 gleich. Alle PatientInnen der Kinderradiologie haben natürlich das gleiche Anrecht auf Bildgebung.</p> <p>„Etwas pointierter könnte man es so ausdrücken: das Anrecht auf Bildgebung steigt nicht mit dem Körpergewicht“, so Prof. Sorantin.</p> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <p>Im Routinebetrieb ist es daher die Aufgabe der Kinderradiologie, die für das Patientenmanagement notwendigen Fragen mit möglichst nicht-invasiven bildgebenden Verfahren, wie Ultraschall und Magnetresonanztomographie, zu beantworten. Bei der Anwendung von Röntgenverfahren müssen diese exakt auf die Fragestellung als auch dem zu untersuchenden Kind angepasst sein.</p> <p>Umfassende Kenntnisse der alterstypischen Normvarianten, Erkrankungen und Verletzungsmuster sind ein absolutes Muss.</p> <p>„Das „Geheimnis“ liegt in der richtigen Gruppierung der Kinder“, bemerkt Prof. Sorantin. „Sehen Sie sich eine Schulklasse an, alle im selben Alter, aber völlig unterschiedlich schwer, groß und mit verschiedenen Proportionen. Wir machen in Graz Körperstammaufnahmen nach Gewicht (=Masse) und Extremitäten-Aufnahmen nach Alter, und es scheint so zu sein, dass der Körperdurchmesser wahrscheinlich der beste Paramater ist. Wir bauen gerade einen Prototyp, der das automatisch erfasst. Geplant ist in etwa, dass die PatientInnen durch einen „Schranken“ gehen und der Körperdurchmesser erfasst wird“.</p> </div> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-6"> <div> <i class="circle"> <article class="media media-medium-image view-mode-image-circle"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7867e_0.jpg?itok=8RhZbm-x 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7867e_0.jpg?itok=8RhZbm-x 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7867e_0.jpg?itok=8RhZbm-x 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7867e_0.jpg?itok=8RhZbm-x 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7867e_0.jpg?itok=8RhZbm-x 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7867e_0.jpg?itok=8RhZbm-x 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/SLK_Photography__DSC7867e_0.jpg?itok=8RhZbm-x" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </article> </i> </div> </div> </div> <div class="row p-relative"> <div class="col-xs-12 col-sm-12 col-md-12"> <h4>Innovation und Forschung in Graz</h4> <p>Die erwähnte, im Vergleich zu Erwachsenen, höhere Strahlenempfindlichkeit der Kinder ist die Triebfeder für neue Entwicklungen. An der Kinderradiologie Graz werden aus dieser Motivation heraus neue bildgebende Verfahren entwickelt und erforscht.</p> <p>Eine dieser Eigenentwicklungen ist ein auf Infrarot basierendes Verfahren, ähnlich harmlos wie eine Fernbedienung, welches in Kombination mit schlauer Datenverarbeitung die Erfassung der Atembewegungen des Brustkorbs und Abdomens und sogar Rückschlüsse auf die Zwerchfellbeweglichkeit erlaubt, ohne die Kinder zu berühren.</p> <p>Neu entwickelte ultraschnelle Sequenzen in der Magnetresonanztomographie erlauben die Darstellung der Zwerchfellbeweglichkeit, sowie die Erfassung und Quantifizierung in Echtzeit. Damit ist es nun möglich, den Erfolg therapeutischer und chirurgischer Eingriffe bei PatientInnen mit eingeschränkter Zwerchfellbeweglichkeit nicht-invasiv zu quantifizieren.</p> <p>In Kooperation mit der Medizintechnikindustrie können mittels der Magnetresonanztomographie, strahlungsfrei und ohne Injektion von Kontrastmitteln, die Lungenbelüftung und Durchblutung ähnlich der Szintigraphie dargestellt werden. Ein ideales Verfahren insbesondere für chronisch lungenkranke Kinder.</p> <p>Eine andere, neue Modalität ist die elektrische Impedanz Tomographie (EIT), ein strahlenfreies Verfahren, welches es KinderradiologInnen erlaubt die regionale Lungenluftverteilung in Echtzeit zu beobachten und Abweichungen zu diagnostizieren. Bereits vor 10 Jahren haben MitarbeiterInnen der Abteilung mit KollegInnen der Universitätsklinik für Kinder und Jugendheilkunde Graz begonnen, einen Prototyp zu bauen. EIT Geräte sind mittlerweile kommerziell erhältlich und in Graz wurde das erste EIT Gerät Österreichs gemeinsam von der Pädiatrie und der Kinderradiologie Graz aus dem Forschungsbudget der Medizinischen Universität Graz angeschafft.</p> <p>Da bei Kindern, insbesondere bei Neu- und Frühgeborenen, das Thoraxskelett noch mehr Knorpel enthält und bei vielen Erkrankungen dieser vulnerablen Patientengruppe der Luftgehalt der Lunge reduziert ist, können Pathologien mittels der Sonographie hervorragend dargestellt werden.</p> <p>Internationale Kooperationen wie im Rahmen des CEEPUS (Central European Exchange Programm for University Studies – www.ceepus.com) Netzwerks „Image Processing, Information Engineering &amp; Interdisciplinary Knowledge Exchange” ermöglichen die umfassende Evaluierung der Anwendbarkeit und Aussagefähigkeit der Verfahren sowie einen Wissensaustausch auf professionellem Niveau. Diesem Netzwerk gehören derzeit 36 akademische Institutionen aus 14 verschiedenen Ländern an.</p> <p>Die Klinische Abteilung für Kinderradiologie ist derzeit die einzige universitäre Einheit, die sich mit allen Aspekten der Bildgebung bei Kindern beschäftigt.</p> <p>„Leider hat der Tag nur 24 Stunden“, bedauert Prof. Sorantin, der mit seinen KollegInnen an der Abteilung für Kinderradiologie im Dauereinsatz für PatientInnen, Lehre und Forschung ist.</p> <h4>Ab 4. März tagen in Wien über 20.000 Radiologen</h4> <p>Beim 27. Europäischen Radiologenkongress (European Congress of Radiology/ECR) vom 4. bis 8. März 2015 im Austria Center in Wien werden auch heuer wieder Spezialisten aus dem Bereich der medizinischen Bildgebung ihr Fachwissen auf den verschiedensten Gebieten austauschen, und die neuesten Erkenntnisse der Forschung präsentieren.</p> <p>Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (European Society of Radiology/ESR), welche weltweit über 62.000 Radiologen vertritt. Mit mehr als 20.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt ist der ECR einer der größten medizinischen Kongresse weltweit; zusätzlich bietet er die größte Industrieausstellung in Europa, bei der auf über 26.000 m² mehr als 300 internationale Firmen die neuesten Produkte der Medizintechnik anbieten.</p> </div> </div> <i class="banner-image"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg 1x" media="all and (min-width: 1200px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 1199px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 992px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 991px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (min-width: 768px)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/max_1300x1300/public/2016-10/affairs.jpg?itok=d-ZgclW6 1x" media="all and (max-width: 767px)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img srcset="/sites/default/files/2016-10/affairs.jpg" alt="EU &amp; International Affairs" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /> </picture> </i> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_32 addtoany_list" data-a2a-url="http://myesr.org/article/136" data-a2a-title="Das Kind als Ganzes untersuchen: KinderradiologInnen als Experten"><a class="a2a_button_facebook"></a> <a class="a2a_button_twitter"></a> <a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Tue, 24 Feb 2015 11:49:18 +0000 myESR 136 at http://myesr.org